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Inhouse-Schulung: Gestaltung von Sicherheits- und Warnhinweisen

So erstellen Sie normgerechte Sicherheitshinweise für Produktkennzeichnung und Betriebsanleitung

Das Thema Sicherheits- und Warnhinweise ist bei den jeweils Verantwortlichen häufig eine Dauerbaustelle. So wird das zugrundeliegende Sicherheitskonzept von Betriebsanleitungen vor allem dann genauer beurteilt, wenn es um die Haftung des technischen Redakteurs oder Produktherstellers geht.

Sicherheits- und Warnhinweise korrekt erstellen

Aber schon bei der Ausführung von Sicherheits- und Warnhinweisen hapert es in der Praxis allzu häufig am grundlegenden Verständnis. Der fehlende Bezug zu den Vorgaben der Risikobeurteilung, die falsche Platzierung im Text oder die mangelnde Kennzeichnung und unvollständige innere Struktur der Warnhinweise – all diese Unsicherheiten sind sehr riskant.

Hier setzt unser Seminar an. Sie lernen die wichtigsten Anforderungen der gesetzlichen Vorschriften im Detail kennen. Der Referent benennt die notwendigen Voraussetzungen und beantwortet drängende Fragen aus der täglichen Redaktionspraxis. So erlernen Sie schnell den richtigen Umgang mit Sicherheits- und Warnhinweisen und ergänzen rechtskonform das Sicherheitskapitel Ihrer Anleitungen.


Die Vorteile Ihrer Weiterbildung – Gestaltung von Sicherheits- und Warnhinweisen

  • Sie lernen die Anforderungen an normenkonforme Sicherheits- und Warnhinweise kennen.
  • Sie bekommen ein grundlegendes Verständnis für die normativen und gesetzlichen Quellen, nach denen Sicherheitshinweise zwingend erforderlich sind.
  • Sie können effizient Sicherheits- und Warnhinweise nach der SAFE-Methode und nach der ANSI Z535 erstellen.
  • Sie gehen systematisch und zielgerichtet vor, um Warnaufkleber auf Maschinen zu entwickeln.

Die Schwerpunkte des Inhouse-Seminars

  • Ausgangsbasis Risikobeurteilung – kurz und knapp
  • Sicherheitskapitel – ein Muss in jeder Betriebsanleitung
  • Sicherheits- und Warnhinweise systematisch aufbauen
  • Workshop – Übung macht den Meister
 Detaillierte Inhalte des Seminars

Ausgangsbasis Risikobeurteilung – kurz und knapp

  • Gesetzliche Anforderungen zum Erstellen der Risikobeurteilung, insbesondere nach der neuen DIN EN ISO 12100
  • Zuständigkeit für die Risikobeurteilung im Unternehmen und Verantwortlichkeit des Entwicklers für minimierte Gefährdungen – der Dyson-/Fukushima-Effekt
  • Methodik der Risikobeurteilung – nicht nur für die neue Maschinenrichtlinie
  • Vorteile einer Software-Unterstützung bei der Erstellung der Risikobeurteilung mit Programm-Demonstration
  • Interpretation der Risikobeurteilung hinsichtlich des Sicherheitskonzeptes für die Betriebsanleitung
  • Bestandsaufnahme der Restrisiken aus der Risikobeurteilung

Sicherheitskapitel – ein Muss in jeder Betriebsanleitung

  • Empfehlungen für den Aufbau des Sicherheitskapitels
  • Übliche Methoden zum Minimieren von Restrisiken
  • Sicherheits- und Warnhinweise in der Betriebsanleitung und auf dem Produkt
  • Klassifizieren von Sicherheits- und Warnhinweisen
  • Interne Technische Dokumentation als Absicherung für den Technikredakteur

Sicherheits- und Warnhinweise systematisch aufbauen

  • Klassen definieren, Symbole und Piktogramme festlegen
  • Hinweise auf Produkten
  • Allgemeine und handlungsbezogene Hinweise platzieren
  • Strukturieren nach SAFE-Methode oder ANSI Z535
  • Standardisieren von Hinweisen

Workshop – Übung macht den Meister

  • Sicherheits- und Warnhinweise für bestimmte Situationen konzipieren.
  • In praktischen Übungen setzen die Teilnehmer das Erlernte um. Sie erstellen ein Sicherheitskonzept und Sicherheits- und Warnhinweise für die Betriebsanleitung ihres Produktes.
  • Betriebsanleitungen der Teilnehmer (bitte mitbringen!) verbessern hinsichtlich Sicherheitskapitel, Restrisiko-Information und allgemeiner Haftungsfragen.

 VDSI-Punkte

Dieses Seminar wird vom VDSI – Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit als Fortbildungsveranstaltung anerkannt.

Sie erhalten mit Ihrer Teilnahme:

WEKA Akademie 2 VDSI Punkt Arbeitsschutz

 Teilnehmerkreis

Technische Redakteure, Konstrukteure, Entwickler und Mitarbeiter, die für die Produktsicherheit bei Herstellern und Betreibern zuständig sind, sowie alle Personen, die Betriebsanleitungen in Maschinen- und Anlagenbau schreiben, oder die die Verantwortung für deren Inhalte tragen.


Referent

Foto Thiele, Ulrich, Prof. Dr.-Ing.
Thiele, Ulrich, Prof. Dr.-Ing.

Prof. Dr. Thiele betreibt als selbstständiger Technikautor ein Netzwerk-Ingenieurbüro für ...

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