Modulares Seminar

Lernen Sie, wie man die gesetzlichen Anforderungen an neue elektrische Betriebsmittel und Geräte effektiv erfüllt!

Elektrische Sicherheit von Geräten und Betriebsmitteln

Modul 1: Niederspannungsrichtlinie, elektrotechnische Normung

In vielen Bereichen ist die Europäische Union der maßgebliche Gesetzgeber – so auch bei der Sicherheit von elektrischen Geräten und Betriebsmitteln. Hierbei muss man sich an die Vorgaben der Niederspannungsrichtlinie 2014/35/EU (Low Voltage Directive - LVD) halten – dort sind alle verbindlichen Sicherheitsanforderungen zum Inverkehrbringen von elektrischen Betriebsmitteln festgelegt.

Bei der Umsetzung solcher komplexen Vorgaben steckt der "Teufel" oft im Detail. Aus diesem Grund unterstützen wir Sie mit diesem Seminar bei der richtigen Anwendung der Richtlinie. Ein erfahrener Trainer zeigt Ihnen praxisorientiert die grundsätzlichen Schritte auf dem Weg zur CE-Kennzeichnung. Anhand dieser Schritte besprechen Sie die wesentlichen Anforderungen, aktuellen und erweiterten Herstellerpflichten, Risiken die Konformitätsvermutung, um rechtzeitig angemessen reagieren zu können.


Die Lernziele Ihrer Weiterbildung zur Niederspannungsrichtlinie und elektrotechnischen Normung

  • Sie setzen die verbindlichen Sicherheitsziele der Niederspannungsrichtlinie 2014/35/EU um.
  • Sie kennen die Beziehung zwischen der Niederspannungsrichtlinie und anderen geltenden EU-Richtlinien z.B. (Maschinenrichtlinie, EMV-Richtlinie, RoHS-RL, Ökodesign- und WEEE-Richtlinie).
  • Sie bekommen einen Einblick in die wichtigsten Sicherheitsnormen.
  • Sie können dem CE-Prozess für Ihre elektrischen Geräte und Betriebsmittel sicher planen.
  • Durch den Austausch mit Fachleuten erlangen Sie das notwendige Know-How für Ihre tägliche Entwicklungs- und Planungsarbeit in puncto sicherheitstechnische Anforderungen u. Prüfvorschriften.
  • Sie kennen die neuesten Entwicklungen bei den Rechtsvorschriften und Normung, die für Ihre elektrischen Geräte und Ausrüstungen wichtig sind.

Modul 2: Anwendung von Normen und Sicherheitsprüfungen

Um die umfangreichen gesetzlichen und normativen Anforderungen an die Sicherheit von elektrischen Geräten, Produkten, Anlagen und Betriebsmitteln zu gewährleisten, müssen Sie die Niederspannungsrichtlinie 2014/35/EU und die dazugehörigen Sicherheitsnormen berücksichtigen!

In diesem zweiten Aufbau-Modul lernen Sie die Inhalte der relevanten Sicherheitsnormen kennen. In diesem Zusammenhang legen wir den Fokus auf die praktischen Sicherheitsprüfungen. Der erfahrene Trainer geht zudem auf konkrete Konstruktionsvorgaben und elementare Sicherheitsprüfungen/Stückprüfungen praxisnah ein!

Die Besonderheit: Sie erfahren, wie Sie idealerweise typische Sicherheitsprüfungen angehen. Dabei bekommen Sie das Know-how und die Sicherheit, um im Labor selbst einen Prüfaufbau zu erstellen bzw. Ihr eigenes Labor und Prüfstände zu optimieren. Und Sie sind bestens auf Kontrollen durch Marktaufsichtsbehörden sowie auf Fertigungsstätten-Kontrollen vorbereitet.

Ihr individueller Service: Bringen Sie ein Gerät oder eine Komponente zum Seminar mit, die Sie selbst entwickeln oder von einem Zulieferer beziehen. Der Referent führt dann im Seminar an Ihrem Produkt Sicherheitsprüfungen durch. Es sollte ein Bauteil/Produkt sein, bei dem eine Beschädigung in Kauf genommen werden kann.


Die Lernziele Ihrer Weiterbildung zur Anwendung von Normen und Sicherheitsprüfungen

  • Sie kennen die Anforderungen der Niederspannungsrichtlinie 2014/35/EU und anderer Richtlinien, können diese entsprechend anwenden und erhalten Kenntnis über Normenänderungen (am Beispiel der DIN EN 61010).
  • Sie sind in der Lage, die zutreffenden Richtlinien (LVD, RED, EMC, MD) für Ihr Gerät zu erkennen und nötige Abgrenzungen zu finden.
  • Sie kennen den Aufbau und die sicherheitstechnischen Anforderungen wichtiger Sicherheitsnormen.
  • Sie sind in der Lage, im Rahmen der technischen Sicherheitsprüfungen rechtzeitig Fehler zu erkennen und verwendete Komponenten zu bewerten.