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Inhouse-Schulung: Maschinen ergonomisch konstruieren

Schritt für Schritt zu benutzerfreundlichen Maschinen

Zahnräder mit Menschen als Zähne

Im Maschinenbau hat Ergonomie zum Ziel, die Wechselwirkung zwischen Mensch und Maschine zum Wohle des Menschen zu optimieren.
Konkret geht es um die Reduzierung oder Vermeidung von Belästigung, Ermüdung sowie körperlicher und psychischer Fehlbeanspruchung.

Ergonomische Aspekte finden sich u.a. bei Beleuchtung, Bedienungsplätzen, Stellteilen, Temperatur, Lärm, Vibration, Strahlung, Ausrutschen / Stolpern / Stürzen usw. Ergonomie muss von Maschinenherstellern umgesetzt werden und darf nicht auf Betreiber von Maschinen abgewälzt werden. Das stellt der Gesetzgeber in der Maschinenichtlinie 2006/42/EG im Anhang I klar:

“Bei bestimmungsgemäßer Verwendung müssen Belästigung, Ermüdung sowie körperliche und psychische Fehlbeanspruchung des Bedienungspersonals auf das mögliche Mindestmaß reduziert sein unter Berücksichtigung ergonomischer Prinzipien wie z. B. die Möglichkeit der Anpassung an die Unterschiede in den Körpermaßen, der Körperkraft und der Ausdauer des Bedienungspersonals (…)“.”

1.1.6. Ergonomie - Maschinenichtlinie 2006/42/EG

In diesem eintägigen Intensivkurs lernen und üben Sie die grundsätzliche Vorgehensweise für Konstruktion und Bau ergonomisch gestalteter Maschinen.


Die Vorteile Ihrer Weiterbildung – Maschinen ergonomisch konstruieren

  • Sie lernen die Grundsätze der Ergonomie kennen
  • Sie erhalten einen Überblick über die wichtigsten Ergonomie-Normen
  • Sie üben praxisorientiert das Erkennen und Umsetzen ergonomischer Aspekte unter Auswertung der Maschinenrichtlinie und einschlägiger Normen

Die Schwerpunkte der Inhouse-Schulung

  • Grundlagen der Ergonomie
  • Gesetzliche Anforderungen und normative Empfehlungen zur Ergonomie
  • Praxisübungen
 Detaillierte Inhalte der Inhouse-Schulung

Grundlagen der Ergonomie

  • Was ist Ergonomie? Was will Ergonomie?
  • Gesetzliche Anforderungen an Ergonomie gem. Maschinenrichtlinie 2006/42/EG i.V.m. dem Leitfaden für die Anwendung der Maschinenrichtlinie
  • Umsetzung der gesetzlichen Anforderungen mit Hilfe wichtiger Normen zur Ergonomie
  • Mentale, körperliche und umgebungsbedingte Belastungen erkennen

Ergonomie-Gefährdungen mit Hilfe der Risikobeurteilung ermitteln und vermindern

  • Sicherheits- und Gesundheitsschutzanforderungen zur Ergonomie ermitteln
  • Ergonomie-Normen effizient recherchieren und den ermittelten Sicherheits- und Gesundheitsschutzanforderungen zuordnen
  • Ergonomie-Gefährdungen identifizieren
  • Gefährdungssituationen ermitteln
  • Risiken einschätzen gem. DIN ISO/TR 14121-2
  • Risiken bewerten

Ergonomie-Gefährdungen mindern

  • … durch Inhärent sichere Konstruktion
  • … durch Technische Schutzmaßnahmen sowie ergänzende Schutzmaßnahme
  • … durch Benutzerinformation

Praxisübungen

  • Lösungsermittlung unter Auswertung von Normen
  • Umsetzung normativer Empfehlungen zur Ergonomie

 Teilnehmerkreis
  • Hersteller von Maschinen und Anlagen
  • Konstrukteure, Ingenieure, Entwickler
  • „Eigenhersteller“, z.B. Betreiber, die Wesentliche Veränderungen vornehmen
  • Fach- und Führungskräfte in Konstruktion (mechanische/elektrische), Forschung, Entwicklung und Qualitätsmanagement, Projektingenieure, Steuerungsbauer
  • Fachkräfte für Arbeitssicherheit

Referent

Foto Ertelt, Jörg
Ertelt, Jörg

Jörg Ertelt ist Experte für technische und elektronische Dokumentation. Seine ...

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