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Seminar: Konstruieren sicherheitsgerechter Maschinen

So konstruieren Sie im Sinne der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG und nach DIN EN ISO 12100!

Die Umsetzung der neuen Maschinenrichtlinie 2006/42/EG wirft nach wie vor Fragen auf – inzwischen weniger zur Risikobeurteilung als vielmehr dazu, wie die notwendige Sicherheit rechtssicher realisiert werden kann. Das ist verständlich und auch nachvollziehbar: Konstrukteure und Entwickler wollen einfach sichergehen, dass sie die neuen Anforderungen wirklich korrekt erfüllen, und suchen deshalb nach dem „richtigen“ Verfahren.

Mit seiner langjährigen praktischen Erfahrung auf dem Gebiet der Maschinensicherheit zeigt Ihnen
Jürgen Bialek mit welchen in der Praxis bewährten Konstruktionsmaßnahmen sich die jeweiligen Gefährdungen bzw. Risiken an Maschinen beherrschen lassen und welche Rückschlüsse Konstrukteure aus dem vernünftigerweise vorhersehbaren Fehlverhalten auf die Bedienungs- und Sicherheitskonzepte der Maschinen ziehen müssen. Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf dem Gebiet der sicheren mechanischen Konstruktion.


“Viele Praxisbeispiele sensibilisieren für die Brisanz des Themas.”

Gunnar Kriebel, Mainsite Technologies GmbH, Wittlich

Die Vorteile Ihrer Weiterbildung – Konstruieren sicherheitsgerechter Maschinen

  • Mit den Kenntnissen über die aktuellen rechtlichen Grundlagen und anhand von Fallbeispielen erwerben Sie die Fähigkeit, systematisch Gefährdungen zu suchen.
  • Sie werden in die Lage versetzt, die während der obligatorischen Risikobeurteilung festgestellten Gefährdungen durch sicherheitsgerechtes Konstruieren zu minimieren.
  • Sie lernen, geeignete Schutzmaßnahmen zu ergreifen und Warnhinweise zu gestalten.

Die Schwerpunkte des Seminars

  • Rechtliche Verantwortung der Führungskräfte und Konstrukteure für die Sicherheit von Maschinen
  • Konstruktionsmethoden zur Ausschaltung/Minderung der während der Risikobeurteilung identifizierten Gefährdungen
  • Anwendung der Konstruktionsmethoden zur Beherrschung zufälliger Gefährdungen durch Bauteilversagen
  • Anwendung der Konstruktionsmethoden zur Beherrschung von Gefährdungen an Gefahrstellen
  • Beitrag des Konstrukteurs zum sicheren Verhalten
 Detaillierte Inhalte des Seminars

Rechtliche Verantwortung der Führungskräfte und Konstrukteure für die Sicherheit von Maschinen

Konstruktionsmethoden zur Ausschaltung/Minderung der während der Risikobeurteilung identifizierten Gefährdungen

Anwendung der Konstruktionsmethoden zur Beherrschung zufälliger Gefährdungen durch Bauteilversagen

  • Methoden des sicheren Bestehens (safe life)
  • Methoden des beschränkten Versagens (fail safe)
  • Methoden der Mehrkanaligkeit (Redundanz)
  • Zuverlässigkeit von Steuerungen

Anwendung der Konstruktionsmethoden zur Beherrschung von Gefährdungen an Gefahrstellen

  • Inhärent sichere Konstruktionen
  • Technische Schutzmaßnahmen
  • Gestaltung und Auslegung von Schutzeinrichtungen
  • Unverlierbare Befestigungselemente
  • Gestaltung von Warn- und Gefahrenhinweisen

Beitrag des Konstrukteurs zum sicheren Verhalten

  • Einfluss des Konstrukteurs auf das vernünftigerweise vorhersehbare Fehlverhalten
  • Konstruktionsmaßnahmen gegen Manipulation von Schutzeinrichtungen

 VDSI-Punkte

Dieses Seminar wird vom VDSI – Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit als Fortbildungsveranstaltung anerkannt.

Sie erhalten mit Ihrer Teilnahme:

WEKA Akademie 2 VDSI Punkt Arbeitsschutz

 Teilnehmerkreis

Projektleiter von Geräte-, Maschinen- und Anlagenherstellern sowie von Unternehmen, die Maschinen und Betriebsmittel für den Eigenbedarf herstellen; Führungskräfte und Mitarbeiter aus Entwicklung/Konstruktion, Führungskräfte und Mitarbeiter der Instandhaltung, Qualitätsmanagement/-sicherung, Sicherheitsingenieure, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Mitarbeiter von Marktüberwachungsbehörden sowie Lehrkräfte in der Aus- und Weiterbildung von Konstrukteuren.


Referent

Foto Bialek, Jürgen
Bialek, Jürgen

Jürgen Bialek ist seit 2007 freiberuflich als unabhängiger Ingenieur tätig ...

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