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Seminar: Controlling in der Produktion

Controlling-Systeme und Kennzahlen zur effizienten Steuerung der Produktion

Die internationale Wettbewerbsfähigkeit Ihrer Produktion hängt von vielen Faktoren ab: Schlanke und effiziente Prozesse, niedrige Bestände, optimale Auslastung und Verfügbarkeiten von Maschinen, Beherrschung von Varianten sowie kurze Durchlaufzeiten sind tägliche Herausforderungen. Die dazu notwendigen Informationen zeitnah und den speziellen Anforderungen entsprechend bereitzustellen, ist die Hauptaufgabe des Produktionscontrollings. Im Rahmen dieses Seminars werden in der Praxis erprobte Konzepte und Lösungen vorgestellt und diese auf die konkrete Situation der Teilnehmer angepasst.

Die Lernziele Ihrer Weiterbildung – Controlling in der Produktion

  • Sie erfahren alles über Anlagen-, Kosten- und Prozess-Controlling
  • Sie lernen effektive Kennzahlensysteme für die Produktion kennen, die essenzielle Informationen zur effizienten Steuerung der Produktion bereitstellen.
  • Sie können Verbesserungspotenziale und Schwachstellen schnell erkennen.

Die Schwerpunkte des Lehrgangs

  • Effektive Kennzahlensysteme für die Produktion
  • Aufbau und Integration eines Kennzahlensystems
  • Identifikation von Kostensenkungspotenzialen
  • Konsequente Nutzung von Verbesserungspotenzialen
  • Prozessverbesserung durch Benchmarking
  • Risikomanagement auf Anlagen-Ebene
  • Prozessanalyse und-optimierung mit Wertstromdesign
  • Kostentransparenz bezüglich Prozessen und Produkten

 Detaillierte Inhalte des Lehrgangs

Kennzahlensysteme

Aufbau und Integration eines Kennzahlensystems in der Produktion
  • Anforderungen an Kennzahlen und Kennzahlensysteme
  • Entwicklung von vergleichbaren Kennzahlen zur Kosten- und Leistungsbwertung
  • Kennzahlenerfassung und -pflege
  • Konsequente Nutzung von Verbesserungspotenzialen
  • Einbindung der Mitarbeiter
Interaktiver Workshop: Aufbau eines Kennzahlensystems
  • Vorgehensweise zum Aufbau eines Kennzahlensystems
  • Kernfragen zur Zieldefinition
  • Festlegen von Kennzahlen – was ist zu klären?
  • Das Ganze ist mehr als die Summe aller Teile – von Kennzahlen zum Kennzahlensystem
  • Praxisbeispiele für Kennzahlensysteme

Anlagencontrolling

Effizientes Anlagen-Controlling

  • Kennzahlen im Lifecyle von Investitionsgütern
  • Kostenverteilung über den Anglagenlebenslauf
  • Qualitatives Benchmarking zur Optimierung von Anlagen
  • Schwachstellen systematisch aufdecken mit der Kennzahl Gesamtanlageneffektivität (OEE)
  • Einsatz von MES-Systemen zur Erfassung von Produktionskennzahlen
Risikomanagement auf Anlagen-Ebene
  • Quantifizierung von Risiken, maßnahmenbezogenes Risikomanagement
  • Risikobasierte Budgetplanung, Ausfallkosten als monetäre Bewertung von Risiko
  • Aufzeigen von Risiken und Ableitung von Instandhaltungsstrategien durch SMEA (Schadens-Möglichkeiten-Einfluss-Analyse)
  • Projektbeispiel aus der Energiewirtschaft

Kostencontrolling

Prozessorientierte Kalkulation
  • Grundwissen Kostenrechnung, Produktkalkulation und Controlling
  • Verursachungsgerechte Kalkulation von Varianten
  • Kostentransparenz von Exoten vs. Standardprodukte
  • Wirksame Ansatzpunkte zum Erschließen signifikanter Rationalisierungspotenziale
Interaktiver Workshop: Fallstudie Bike AG
  • Abkehr von den traditionellen Zuschlagssätzen
  • Ermittlung von Prozesskosten
  • Aufbau eines einfachen Kalkulationsschemas
  • Bestimmung prozessorientierter Produktkosten
  • Praxiserfahrungen mit der Methode

Prozesscontrolling

Prozessanalyse und -optimierung mit Wertstromdesign
  • Grundlagen der Methode Wertstromdesign
  • Transparenz schaffen über den gesamten Herstellungsprozess
  • Notwendige Kennzahlen zur Prozessbewertung
  • Wie kommt der Kunde in die Kennzahlen der Produktion?
  • Produktionscontrolling auf Japanisch – einfach und reduziert
Interaktiver Workshop: Wertstromdesign am Beispiel der Stanz AG
  • Zeichensymbolik und Vorgehensweise
  • Aufnahme des IST-Wertstromes durch die Teilnehmer
  • Berechnung und Bewertung des IST-Wertstromes
  • Die Schritte zu einem effektiven Wertstrom
  • Konkrete Verbesserungen am Beispiel
  • Rüstoptimierung als wichtiger Nebenaspekt für schlanke Produktionsstrukturen
 Teilnehmerkreis
  • Geschäftsführung
  • Werks- und Betriebsleitung
  • Technische Leitung/Produktionsleitung
  • Führungskräfte und Mitarbeiter/-innen der Abteilungen:
  • Produktion
  • Fertigung
  • Produktionscontrolling
  • Controlling/Finanzen
  • Produktionsplanung
  • Produktionssteuerung
  • Arbeitsvorbereitung und -organisation

Referenten

Foto Dr. Gottmann, Juliane
Dr. Gottmann, Juliane

BMW Group, Prozessmanagement Order to Delivery, Dozentin und Redakteurin in ...

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Foto Dillmann, Matthias, Dipl.-Ing.
Dillmann, Matthias, Dipl.-Ing.

Projektleiter am Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA), Stuttgart ...

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Foto Dipl. Kfm. Techn. Eftal Okhan
Dipl. Kfm. Techn. Eftal Okhan

Projektleiter am Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA), Stuttgart ...

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Foto Dipl.-Ing. (FH) Hans Reinerth MBA
Dipl.-Ing. (FH) Hans Reinerth MBA

Projektleiter am Frauenhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA), Stuttgart, Abt. ...

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