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2 Tage INTENSIV-SEMINAR | Aktuelle Anforderungen und Aufbau eines aktiven Medizincontrollings

Medizincontrolling kompakt

Neue Impulse für Ihr Medizincontrolling

Für die Planung und Steuerung im Krankenhaus ist das Medizincontrolling ein wichtiger Faktor. In diesem zweitägigen Seminar lernen Sie wichtige Methoden im Medizincontrolling kennen, welche Sie in Ihren Praxisalltag integrieren können. Sie lernen die Hintergründe der Krankenhausfinanzierung in Deutschland und die Schwerpunkte des G-DRG-Systems kennen.

Des Weiteren zeigt Ihnen der Referent, welches Controlling-Repertoire Sie in Ihrem Krankenhausalltag benötigen, um eine erfolgreiche Finanzierung voranzutreiben. Am Ende dieses Seminars kennen Sie die Anforderungen an eine optimale Dokumentation und Kodierung.

Inkl. vieler Fallbeispiele und Übungen aus der Praxis

“Sehr gelungene Veranstaltung! Die Themen sind absolut auf meinen Fachbereich im Medizincontrolling abgestimmt. Wohlfühlatmosphäre: Sehr interessiertes und hilfsbereites Personal.”

Leonie Hechinger, Schwarzwald-Baar Klinikum

Die Lernziele Ihrer Weiterbildung

  • Sie erhalten wertvolle Impulse für Ihr Medizincontrolling sowie wesentliche Planungs- und Steuerungsinstrumente.
  • Sie können das Gelernte mittels Übungen, Checklisten und Beispielen direkt in den beruflichen Alltag integrieren.

Die Schwerpunkte des Seminars

  • Aufgaben des Medizincontrollings
  • Personalbedarfsberechnung im Medizincontrolling
  • Stukturprüfungen im Krankenhaus
  • Wesentliche Stellschrauben des G-DRG-Systems
  • Anforderungen an eine optimale Dokumentation und Kodierung
  • Management von MDK-Prüfungen
  • Berichterstattung und Leistungssteuerung
  • Erlössicherung: Management und Verteilung der Erlöse
  • Welchen Einfluss hat die Sozialgerichtsbarkeit auf das Medizincontrolling?
  • Seminarinhalte
  • Teilnehmerkreis

Seminarinhalte

Die Seminarinhalte

Aufgaben des Medizincontrollings

  • Aufgaben eines Medizincontrollings in heutiger Zeit
  • Qualifikationen eines Medizincontrollers
  • Abgrenzung zu anderen Funktionen und Aufgaben
  • Schwerpunkt Erlöse: Generierung, Sicherung, Optimierung
  • Risikomanagement im Medizincontrolling

Personalbedarfsberechnung im Medizincontrolling

  • Welche Kennzahlen kann man verwenden?
  • Wie kann der Bedarf quantifiziert werden?
  • Wie kann der Effekt monitoriert werden?

Stukturprüfungen im Krankenhaus

  • Prüfungen von OPS Komplexcodes?
  • Prüfung von G-BA Richlinien?

Wesentliche Stellschrauben des G-DRG-Systems

  • Klassifikation der Fallpauschalen
  • Kalkulation von Fallpauschalen
  • Stellgrößen im G-DRG-System
  • Einfluss der Komorbidität
  • Einfluss der intensivmedizinischen Behandlung
  • Zusatzentgelte und NUBs
  • Landesbasisfallwerte und Krankenhausbudgets

Anforderungen an eine optimale Dokumentation und Kodierung

  • Kostenträgerdialog und Rechnungsreklamation
  • Anforderungen an eine ausreichende Dokumentation
  • Rechnungsstellung und Rechnungsbegründung
  • Entscheidende Faktoren einer Abschlussdokumentation
  • Praxisbeispiele aus aktueller Begutachtung von sozialgerichtlichen Streitfällen

Management von MDK-Prüfungen

  • Wesentliche Prüfungsherausforderungen: ICD, OPS, Verweildauer
  • Handling von Kostenträgerreklamationen
  • MDK-Berichtswesen: Was und für wen?
  • Kennzahlen des MDK-Managements und deren Interpretation
  • Die neue Prüfverfahrensvereinbarung und die daraus resultierenden Pflichten

Neue Untersuchungs- und Behandlungsmethoden (NUB) und Zusatzentgelte

  • Wesentliche Arten von Zusatzentgelten
  • Herausforderungen an die Dokumentation
  • Komplexcodes
  • PKMS
  • Das NUB-Verfahren
  • Medizinprodukte hoher Risikoklasse nach §137h

Berichterstattung und Leistungssteuerung

  • Der Monatsbericht
  • Die wichtigsten Kennzahlen
  • Sinnvolle Aggregationen von DRGs
  • Kosten-Erlös-Betrachtungen
  • Kommunikation mit dem Chefarzt und dem Assistenzarzt

Erlösverteilung und Leistungsverrechnung

  • Die Herausforderung: Ein Erlös vs. mehrere Fachabteilungen
  • Deckungsbeitragsrechnung
  • Kostenträgerrechnung
  • Erlösverteilung nach InEK-Matrix

Einfluss der Sozialgerichtsbarkeit auf das Medizincontrolling

  • Wichtige Urteile des Bundesozialgerichts (BSG)
  • Herausforderungen im Tagesgeschäft
  • Argumentation in Streitfällen
  • Wann soll man einen Fall zur Klage bringen?

Teilnehmerkreis

Teilnehmerkreis

Das Seminar richtet sich grundsätzlich an Mitarbeiter/-innen von Krankenhäusern, Fachkliniken und Pflegeeinrichtungen in öffentlicher und privater Trägerschaft.

  • Leitung und Mitarbeiter/-innen des Medizincontrollings
  • Geschäftsführung
  • Leitung und Mitarbeiter/-innen der Krankenhausverwaltung
  • Ärztliche Leitung und Direktoren
  • Chefärzte, Oberärzte
  • Leitung und Mitarbeiter/-innen des Patientenmanagements
  • Leitung und Mitarbeiter/-innen der Personalabteilung
  • Leitung und Mitarbeiter/-innen des Pflegedienstes
  • Leitung und Mitarbeiter/-innen Rechnungswesen/Finanzen
  • Leitung und Mitarbeiter/-innen von Organisationsabteilungen

Medizincontrolling kompakt

Referent

Foto Dr. med. MBA Matthäus Bauer

Dr. med. MBA Matthäus Bauer

ist leitender Oberarzt des Strategischen Medizincontrollings am Klinikum der Universität München. Als Dozent lehrt er an diversen Hochschulen ...

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