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Fünf gute Gründe,

warum Sie dringend mal wieder auf ein Seminar oder einen Kongress gehen sollten

Unsere Welt ist digitalisiert. Alles digitalisiert sich derzeit: unsere Bücher, unser Wochenendeinkauf, unsere Freunde. Auch unsere Art der Wissensbeschaffung hat sich digitalisiert: Wir lernen aus Web Based Trainings, Wikis und Webinaren. Und dennoch setzen die meisten Unternehmen, nämlich 97 Prozent (Quelle: statista) auf eine Mischform von E-Learning-Angeboten und Präsenzveranstaltungen – auf das sogenannte Blended Learning.

Das Seminar ist also längst nicht tot. Digitale, moderne Formate sind vielmehr eine sinnvolle Ergänzung zu Präsenzveranstaltungen. Weil wir hier bei der WEKA Akademie – neben der Entwicklung von neuen Lernformen – auch immer den ganz persönlichen Kontakt zu unseren Teilnehmern im Blick haben, machen wir hier Werbung für die ganz klassischen Formen der beruflichen Weiterbildung: für Seminare, Kongresse, Lehrgänge. Das sind übrigens die, bei denen man immer noch einen Kugelschreiber bekommt.

 1. Offline lässt sich einfach besser netzwerken

253 XING-Kontakte, 480 Facebook-Freunde. Sie folgen den Beiträgen und Posts in 19 Themengruppen und 33 Fanseiten und haben 4 YouTube-Kanäle abonniert. Klasse!

So ein Klick ist schnell gesetzt, eine Kontaktanfrage im Nu bestätigt. Aber die meisten dieser Verbindungen sind flüchtig oder versanden in der Netzwerkwüste.

Der persönliche Kontakt von Angesicht zu Angesicht schafft ein wesentlich solideres Fundament für künftige Arten der Zusammenarbeit. Und dabei ist es sogar egal, ob Sie über den Stau bei der Anreise smalltalken oder sich schon ganz konkret über ein berufliches Thema unterhalten. Diesen Geschäftskontakt später zu aktivieren (gerne online) und für sich zu nutzen, ist wesentlich einfacher, wenn Sie an einen persönlichen Kontakt anknüpfen können. „Liebe Frau X, wir haben uns auf dem Y-Kongress kennengelernt. Können Sie mir vielleicht nochmal den Dienstleister nennen, mit dem Sie Ihr Z-Projekt durchgeführt haben?“ In diesem Fall gibt es eine gemeinsame Basis, die über die simple Mitgliedschaft in einem sozialen Netzwerk hinausgeht.

Die erste Hürde ist also leicht genommen. Und auch die Bereitschaft, den Kontakt für beide Seiten nutzbringend aufrechtzuerhalten, ist weitaus höher, wenn man sich schon mal die Hand geschüttelt hat.

Also: Schieben Sie mal wieder – ganz analog – eine Visitenkarte über den Tisch!

 2. Sie haben keine neue Nachricht

Kennen Sie eigentlich den schlimmsten aller Störfaktoren im Büro? Ja, der Kollege, der nebenan in den Hörer bellt, nervt vielleicht auch. Es ist das ständige „Bing“, das Outlook macht, wenn eine neue Mail reinkommt. Im Kontext der Weiterbildung bedeutet das: Während Sie vielleicht gerade dabei sind, einen Fachbeitrag zu lesen, im Internet zu recherchieren oder einem Webinar zu folgen, „bingt“ ihr Mailprogramm Sie aus der Konzentration.

Bing. Lies mich – ich bin bestimmt dringend.
Ich mach hier eigentlich gerade … Na gut.
Okay. So dringend war ich gar nicht. Außerdem warst du nur in cc. Hihi.
Hmpf.

Hinzu kommen Telefon und natürlich die lieben Kollegen. Letztere lassen sich über die Einstellungen am schlechtesten einfach abstellen. Gerade, wenn Sie also dabei sind, sich in irgendeiner Form Wissen anzueignen, ist so ein Seminarraum komplett ohne störende Einwirkungen ein geradezu idealer Ort. Die Disziplin, Ihr Smartphone auszuschalten, müssen Sie allerdings selbst aufbringen.

 3. Einfach mal raus

„Haben wir schon x-mal probiert, hat noch nie funktioniert.“

Unter Betriebsblindheit versteht man üblicherweise die täglichen Routinen in der Arbeit, in denen man festhängt. Die es einem beinahe unmöglich machen, Dinge mit freiem, unvoreingenommenem Geist zu betrachten. Im konkreten Tun macht sich das dadurch bemerkbar, dass wir Projekte schnell als nicht realisierbar abtun und auf keine neuen Ideen mehr kommen.

Ein Wechsel der Perspektive ist in so einem Fall immer hilfreich. Und den kann man hier ganz wörtlich nehmen: Raus aus der Firma! Zum Beispiel zu einem Kongress. Denn sobald sich unser Umfeld verändert, können sich Denkblockaden lösen und wir werden kreativer. Auch der Kontakt und der Austausch mit Berufskollegen, die nicht aus der gleichen Firma, vielleicht sogar nicht mal aus derselben Branche kommen, können wertvollen Input liefern. Deren Erfahrungen helfen uns, alte Standpunkte zu überdenken und starre Verhaltensmuster zu lösen.

Und, das muss man ja auch nicht verschweigen: Ein schönes Hotel in einer noch unbekannten Stadt, ein leckeres Essen – das hat doch auch was, oder?

 4. Kein Aufschieben

Die meisten von uns sind Meister im Prokrastinieren – dem ewigen Aufschieben von unbeliebten Aufgaben oder Projekten, die man nicht so recht anpacken will, weil sie bestimmt wieder viel Zeit fressen. Genauso geht es uns oft mit dem Thema Fortbildung. Und wenn wir uns dann doch dazu durchgerungen haben, den Webinar-Termin einzutragen, wird der gerne kurzerhand weggeklickt. Schwieriger wird es, wenn wir uns zu einem Seminar angemeldet haben. Bahnticket und Hotelzimmer sind gebucht. Damit haben wir etwas sehr Schlaues getan – wir haben uns selbst ausgetrickst. Die Ausrede, dass das Alltags-Kleinklein viel wichtiger ist als die Weiterbildung, funktioniert nun nicht mehr. Also, die Fortbildung auf den Sankt-Nimmerleins-Tag zu schieben, ist keine gute Idee, so viel ist klar. Stattdessen unser Tipp: Einfach mal Nägel mit Köpfen machen und sich damit selbst einen großen Gefallen tun.

 5. Interaktion und Austausch

„Ich hab da mal ´ne Frage. Bei uns im Betrieb ist das soundso …“ Diese Form der Offenheit erleben wir meist nur in Fortbildungssituationen mit echter physischer Anwesenheit. Klar, inzwischen gibt die Technik einiges her. Aber die Hemmschwelle ist ungleich höher, wenn wir irgendwo 300 km entfernt vom Referenten am Headset sitzen. Wir interagieren wesentlich freier, wenn wir unseren Kommunikationspartnern auch räumlich nahe sind. Gerade individuelle Fragen werden in einer Seminarsituation erstens häufiger gestellt und zweitens auch vom Referenten wesentlich besser und ausführlicher beantwortet. Und was wirklich nur ein Seminar (oder Kongress, Lehrgang, Workshop) derzeit wirklich gut kann: Den Austausch untereinander, also unter den Teilnehmern, fördern. Den virtuellen Raum für die Kaffeepause haben wir nämlich bisher noch bei keinem Webinar gefunden.

 6. Wertschätzung und Mehrwert

Keine Sorge, wir können schon zählen bei der WEKA Akademie. Dieser „sechste Grund“ kam als Anregung von einem Kollegen und macht schon etwas nachdenklich – richtet sich allerdings eher an die Vorgesetzten derjenigen, die unsere Veranstaltungen besuchen. Darum läuft er hier außer der Reihe.

Auf eine Weiterbildung gehen zu dürfen, ist für den Mitarbeiter ein Zeichen der Wertschätzung. Denn hier muss investiert werden: Zeit und Geld. Es wird signalisiert: „Hey, es lohnt sich für alle, auch mal zwei Tage auf deine Arbeitskraft zu verzichten und das Weiterbildungsbudget anzuzapfen.“

Der Aufwand, den Mitarbeiter in einem einstündigen Webinar zu schulen, mag weitaus geringer sein. Hier besteht aber die Gefahr des „Abfrühstückens“ – schnell, effektiv, reingequetscht zwischen Besprechung X und Abgabetermin Y. Dem Thema Weiterbildung wird nicht der Stellenwert eingeräumt, den er eigentlichen haben sollte.

Setzen Sie als Vorgesetzter ein Zeichen!

Sollten Sie diese Argumente noch nicht überzeugt haben, denken Sie einfach an die Kugelschreiber.

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Schreiben Sie uns und wir finden gemeinsam die Weiterbildung, die zu Ihnen passt!