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Weiterbildungen im Bereich Energie

Seminar: Fit für das Energieaudit nach DIN EN 16247-1 (ISO 50002)

Neue Pflichten für Industrie und Dienstleister: Vorgaben aus dem neuen EDL-G für Energieaudits

  • Sie lernen, die komplexe Gesetzeslage zu beherrschen, die richtige Option für Ihr Unternehmen zu identifizieren und diese gesetzeskonform umzusetzen.
  • Sie können DIN EN 16247-1 Norm richtig interpretieren und sind in der Lage, ein Energieaudit mit überschaubarem Aufwand und normgerecht durchzuführen.
  • Sie wissen, wie Sie vorgehen und was Sie alles beim Energieaudit beachten müssen.

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Weiterbildung zum Thema Energie

Seminare und Lehrgänge im Bereich Energie werden von der WEKA Akademie angeboten:

  • Ausbildung zum Energiebeauftragten und zum zertifizierten Energiemanager nach ISO 50001 durch mehrtägige Kurse
  • Spezialwissen bezüglich der ISO 50001, der Energieaudits nach DIN EN 16247-1 (ISO 50002), der Energieeffizienz, …

Unterrichtseinheiten für die Eintragung in die Energieeffizienz-Expertenliste

Unsere Veranstaltungen werden für die Eintragung bzw. Verlängerung der Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes mit Unterrichtseinheiten für Wohngebäude, Unterrichtseinheiten für Energieberatung im Mittelstand und Unterrichtseinheiten für Nichtwohngebäude angerechnet.

Aus- und Weiterbildung – Energieaudit/Energiemanagement

Viele Unternehmen zählen Energiekosten inzwischen zu ihren größten Bilanzposten. Eine Erhöhung der Energieeffizienz könnte aber wesentlich zu einer Senkung der Energiekosten beitragen. Die Unternehmen sind durch das Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G) – das eine Sofortmaßnahme des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz (NAPE) und eine Anforderung aus der EU-Energieeffizienz-Richtlinie (EED) ist – verpflichtet, zwischen der Einführung eines Energieaudits nach DIN EN 16247-1 (ISO 50002), der Einführung eines Energiemanagementsystems nach ISO 50001 und der Einführung eines Umweltmanagementsystems nach EMAS zu wählen. Die Energieeffizienz sowie die Umsetzung rechtlicher und normativer Vorgaben gewinnen damit für alle Unternehmen an Bedeutung.

Nach der Teilnahme an unserem Deutschen Kongress für Energieeffizienz können Sie die neuen Herausforderungen zielgerichtet angehen. Zusätzlich bietet Ihnen die WEKA Akademie Weiterbildungsveranstaltungen rund um Energieaudit und Energiemanagement.

Energiebeauftragter, Energiemanager und Energieauditor

Für die Nachhaltigkeit durch erneuerbare und sichere Energien – ein wichtiges Ziel aller Unternehmen – und damit auch für die längerfristige Senkung des Energieverbrauchs und der Kosten liefert ein Energiemanagementsystem nach ISO 50001 den organisatorischen Rahmen. Hinzu kommt, dass die Bundesregierung für eine Umlagebefreiung bzw. Steuervergünstigungen den Nachweis eines Energiemanagementsystems nach ISO 50001 verlangt. Außerdem besteht die Verpflichtung für alle Nicht-KMU Energieaudits nach EN 16247 durchzuführen oder ein Energiemanagementsystem (EnMS) nach ISO 50001 bzw. ein Umweltmanagementsystem (UMS) nach EMAS einzuführen.

Der Energiebeauftragte beeinflusst die Energieeffizienz und den Energieverbrauch, indem er, mithilfe modernster Energiemanagementsysteme, die praktische Umsetzung übernimmt und die nötigen Arbeiten überwacht.

Der Energiemanager – auch Energiemanagementbeauftragter genannt – hat organisatorische Aufgaben in Bezug auf die Einführung, die Aufrechterhaltung und die permanente Verbesserung des Energiemanagementsystems. Da er zusätzlich auch für Themen wie Steuererleichterungen oder die Förderung alternativer Energiequellen zuständig ist, braucht er vom obersten Management die nötigen personellen, organisatorischen und finanziellen Befugnisse, um geeignete Maßnahmen durchzuführen.

Der Energieauditor bewertet den Status des Energiemanagementsystems, wodurch er Optimierungsvorschläge sowohl bezüglich des Systems als auch bezüglich der Energie machen kann.

Seminare, Fortbildungen und Lehrgänge besitzen hier einen hohen Stellenwert, da die ISO 50001 vorschreibt, dass Energiebeauftragte, Energiemanager und Energieauditoren über die nötigen fachlichen Kompetenzen verfügen und diese nachweisen können müssen.

Das sind die Aufgaben und Pflichten eines Energiemanagers bzw. Energiemanagementbeauftragten:

  • Koordinieren der Umsetzung von Energieeffizienzprojekten
  • Aufbauen und Anleiten des Energieteams im Betrieb
  • regelmäßige Berichterstattung an die Geschäftsführung über die energiebezogene Leistung, die Leistung des Energiemanagementsystems, die Kosten- und Verbrauchssituation etc.
  • Entwickeln von Maßnahmen zum Senken der Energiekosten und des spezifischen Energieverbrauchs
  • Planen des Jahresbudgets für alle Energieträger
  • Anpassen bzw. laufendes Optimieren der Lieferverträge
  • Kontrollieren, ob die geplanten monatlichen und kumulativen Kosten für alle Energieträger eingehalten werden
  • regelmäßiges Kontrollieren vorhandener Anlagen: Einhalten der Betriebsanweisungen, Vermeidbarkeit von möglichen Verlusten …
  • Durchführen regelmäßiger Mitarbeiterschulungen zum Thema „Energiekosten und Energieverbrauch“
  • Mitwirken beim Vorbereiten und Durchführen von Investitions- bzw. Sanierungsmaßnahmen
  • Erarbeiten von Unterlagen zur Entscheidungshilfe bezüglich des Vergleichs der späteren Energiekosten verschiedener Lösungen
  • Erarbeiten von Vorschlägen zur Senkung von Energiekosten und Energieverbrauch
  • Erstellen von Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen
  • permanentes Recherchieren öffentlicher Förderprogramme auf unternehmensrelevante Sachverhalte
  • Überprüfen, ob die rechtlichen Vorgaben für den Energiebereich eingehalten werden

Ausbildung zum Energiemanager

Voraussetzungen für eine Tätigkeit als Energiemanager sind die Affinität zum Thema Energie, außerdem technisches, mathematisches und naturwissenschaftliches Verständnis sowie ein großes Interesse an neuen Technologien.

Ideal wäre natürlich ein Studium, z.B. über den Bachelorstudiengang Energie-/Ressourcenmanager oder ein betriebswirtschaftliches Studium mit Schwerpunkt Energiemanagement. Außerdem eignen sich auch die Studiengänge Architektur, Bauingenieurwesen oder Versorgungswissenschaften.
Für ein Tätigkeitsfeld auf Führungsebene in der Wirtschaft oder in der Forschung sind ein konsekutives Masterstudium oder auch eine Promotion nötig.

Masterstudiengänge gibt es u.a. in folgenden Fachbereichen:

  • Energie-/Ressourcenmanagement
  • Energietechnik
  • Erneuerbare Energien
  • Betriebswirtschaft/Business Administration

Sowohl ein Bachelor- und Masterstudiengang aus einem dieser Fachbereiche an Vollzeit-Präsenzuniversitäten als auch eine Ausbildung als berufsbegleitende Variante oder ein Fernstudium sind möglich.

Mit unserem Seminar- und Tagungsprogramm unterstützen wir Sie dabei, die neuen Herausforderungen zielgerichtet anzugehen.

Können wir Sie unterstützen oder haben Sie noch Fragen?

Schreiben Sie uns und wir finden gemeinsam die Weiterbildung, die zu Ihnen passt!