Workshop: Internationaler Datentransfer

Gestalten Sie den internationalen Datenaustausch im Unternehmen auch unter Berücksichtigung der EU-DSGVO rechts- und datenschutzkonform!

Weltweite Server mit Daten

Die Globalisierung hat den geschäftlichen Datenaustausch deutlich verändert. Personaldaten werden auf Konzernebene weltweit verfügbar gemacht oder transferiert. Cloud-Anbieter nutzen mehrere Service-Dienstleister im Verbund. Die rechtlichen Rahmenbedingungen ändern sich über Vorgaben wie die neue EU-DSGVO, nationale Anpassungsgesetze sowie Stellungnahmen von Aufsichtsbehörden und der Artikel-29-Gruppe.

Behalten Sie den Überblick über Rahmenbedingungen, schaffen Sie Transparenz in den Datentransferprozessen! Die dafür notwendigen Kenntnisse verschaffen Sie sich in diesem Workshop.

Gestalten Sie den internationalen Datenaustausch im Unternehmen rechts- und datenschutzkonform! Ob EU, USA oder Asien – Sie lernen an typischen Beispielen aus der Praxis, was Sie als Datenschutzverantwortlicher veranlassen müssen.

Der renommierte Experte Wolfgang A. Schmid zeigt Ihnen, welche Vorkehrungen im Hinblick auf den Transfer von Mitarbeiter- und Kundendaten zu treffen sind. Er erläutert zudem, welche Standardvertragsklauseln bei welchen Datentransfers herangezogen werden und wie Rahmenvereinbarungen in Matrixstrukturen zu gestalten sind. Selbstverständlich werden die offenen Fragen zur Privacy-Shield-Thematik besprochen und Lösungen diskutiert. Herr Schmid stellt Ihnen aber auch die Vorgaben der EU-DSGVO und des nationalen Anpassungsgesetzes sowie entsprechende ToDos vor.


“Das Seminar ist für unsere Branche ein Must-Have. Meine Fragen wurden alle vollständig beantwortet.”


Die Vorteile Ihrer Weiterbildung – Internationaler Datentransfer

  • Sie sind in der Lage, bei internationalen Datentransfers Ihres Unternehmens für die Einhaltung der Vorgaben der EU-DSGVO, des ABDSG, des Düsseldorfer Kreises und der Artikel-29-Gruppe zu sorgen.
  • Sie wissen, wie die grenzüberschreitende Auftragsdatenverarbeitung von der Funktionsübertragung abgegrenzt und rechtssicher gestaltet wird, wer Joint-Controller ist.
  • Sie erhalten wertvolle Tipps, die Ihnen die praktische Arbeit erleichtern und stellen ein angemessenes Datenschutzniveau sicher.
  • Sie kennen das One-Stop-Shop-Prinzip der EU-DSGVO ebenso wie das Kohärenzverfahren und wenden die EU-Standardvertragsklauseln richtig an.

Die Schwerpunkte des Workshops

  • Modul 1: EU-DSGVO – Rechtsgrundlagen, Auftragsdatenverarbeitung und Funktionsübertragung, angemessenes Datenschutzniveau und Entbehrlichkeit
  • Modul 2: Fallbeispiele – Konzerndatenübermittlung, Matrixstrukturen und Rahmenvereinbarungen im Konzern
  • Modul 3: Internationaler Unternehmensverbund
 Detaillierte Inhalte des Workshops

Modul 1: Internationale/konzernübergreifende Datenverarbeitung

  • Rechtsgrundlagen der EU-DSGVO und des ABDSG, Allgemeine Grundsätze der Datenübermittlung, Angemessenheitsbeschluss und geeignete Garantien
  • Konzerndatenübermittlung nach der EU-DSGVO
  • Vorgaben Artikel-29-Gruppe und Privacy-Shield-Listen-Verfahren
  • EU-Standardvertragsklauseln 2010, 2001 oder 2004

Modul 2: Fallbeispiele – Vorgehensweise zur datenschutzkonformen Absicherung

  • Übungen zur ordnungsgemäßen Informationsübermittlung ins Ausland: Fallgruppen mit Controller-Controller- und Controller-Processor-Verhältnissen, Joint-Controller-Unterauftragsverhältnissen, Rahmenvereinbarungen in Matrixstrukturen von Konzernen und Absicherung von Cloud-Computing, One-Stop-Shop und Kohärenzverfahren
  • Prüfung, wer zuständiger Datenexporteur und wer Datenimporteur ist

Modul 3: Internationaler Unternehmensverbund

  • Unternehmensweite Geltung von Datenschutzvereinbarungen – Codes of Conduct
  • Vorgaben der Artikel-29-Gruppe der EU-Kommission zu Binding Corporate Rules

 Fachkundenachweis

Mit Ihrer Teilnahme an diesem Seminar tragen Sie zum Erwerb der nach § 4f II 1 BDSG, bzw. Art. 37 Abs. 5 DS-GVO erforderlichen Fachkunde als Datenschutzbeauftragter bei. Laut BDSG darf zum Beauftragten für den Datenschutz nur bestellt werden, wer die zur Erfüllung seiner Aufgabe erforderliche Fachkunde und Zuverlässigkeit besitzt.

 Kostenübernahme

Seit 01.09.2009 gilt § 4f III 7 BDSG: „Zur Erhaltung der zur Erfüllung seiner Aufgaben erforderlichen Sachkunde hat die verantwortliche Stelle dem Beauftragten für den Datenschutz die Teilnahme an Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen zu ermöglichen und deren Kosten zu übernehmen.“

 Teilnehmerkreis

Datenschutzbeauftragte in Unternehmen mit internationalen Geschäftsbeziehungen, Datenschutzbeauftragte in Konzernverhältnissen mit Datenaustausch über EU-Grenzen hinweg, Fach- und Führungskräfte der Personal- und Rechtsabteilungen sowie Datenschutzkoordinatoren und Personen, die im Datenschutzbereich mitwirken.


Referent

Foto Schmid, Wolfgang A.
Schmid, Wolfgang A.

Wolfgang A. Schmid ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für IT-Recht. Er ...

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