Startseite Datenschutz & IT-Security Grundlagenwissen Juristisches Arbeiten im Datenschutz (für Nicht-Juristen)

Seminar: Juristisches Arbeiten im Datenschutz für Nicht-Juristen

Erlernen Sie als Nicht-Jurist den sicheren Umgang mit relevanten Gesetzestexten und das Verständnis für die Terminologie der EU-DSGVO!

Mitarbeiter vergrößert mit einer Lupe ein Paragraphenzeichen mit der Aufschrift

Datenschutz wird mehr und mehr von rechtlichen Faktoren beeinfl usst. Gerade als Datenschützer müssen Sie auf die Umsetzung und Einhaltung dieser gesetzlichen Vorgaben achten. Leicht gesagt, denn auch die Novellen des BDSG haben nicht gerade zu mehr Klarheit geführt. Es bleibt teilweise schwierig, die Gesetzestexte korrekt zu interpretieren – insbesondere für Sie als Nicht-Juristen.

Neu hinzu kommen nun auch noch Formulierungen in der deutschen Fassung der verabschiedeten Datenschutz-GVO. Auch wenn sich nicht alles ändert, in einigen Fällen verbergen sich wichtige Pfl ichten hinter den neuen Bezeichnungen. Wenn Sie die entsprechenden Hintergründe nicht kennen, könnten Sie leicht den Überblick verlieren.

Praxisnahe Herangehensweise an das BDSG und die EU-DSGVO

Sie bekommen wertvolle Tipps und lernen einfache Methoden kennen, wie, die für Sie relevanten Gesetze ausgelegt und angewendet werden können.

An Beispielen aus dem Datenschutz erhalten Sie eine Einführung in die juristischen Arbeitsmethoden. Dabei werden die Methoden nicht nur theoretisch erläutert, an praktischen Beispielen wird auch der Ernstfall geprobt. Mit dem erworbenen Grundverständnis der EU-DSGVO werden Sie sich leichter tun, die richtigen Schwerpunkte bei der Umstellung auf die EU-DSGVO zu setzen.

Somit schaffen Sie mit Ihrem Seminarbesuch ein optimales Update für Ihre Tätigkeit als Datenschutzbeauftragter – auch ohne juristische Vorbildung.


Die Vorteile Ihrer Weiterbildung – Juristisches Arbeiten im Datenschutz für Nicht-Juristen

  • Sie verstehen die Sprache der Juristen.
  • Sie kennen die Methodik der Gesetze und können effektiv damit arbeiten.
  • Sie finden sich im Paragrafendschungel zurecht und wissen, wo Sie gezielt nachschauen müssen.
  • Sie haben ein besseres Verständnis der Formulierungen in der EU-DSGVO.
  • Wertvolle Tipps erhalten Sie von Ihrem Referenten, der Wirtschaftsjurist, Datenschutzberater und Autor ist.

Die Schwerpunkte des Seminars

  • Praktische Probleme als juristische Fragestellung begreifen
  • Finden und Auslegen von Gesetzen
  • Die Verhältnismäßigkeitsprüfung als Arbeitsmethode im Datenschutz
  • Urteile – wie geht man mit ihnen um?
  • Do it yourself – Bearbeitung von praktischen Fallbeispielen
  • Extra: Deutung und Auslegung von Begriffen in der EU-DSGVO
 Detaillierte Inhalte des Seminars

Praktische Probleme als juristische Fragestellung begreifen

  • Vom eigenen Fall zur juristischen Fragestellung
  • Wie erkenne ich die relevanten Punkte in meinem Fall?
  • Wie erkenne ich die zugrunde liegenden juristischen Fragen?

Finden und Auslegen von Gesetzen

  • Welche Gesetze passen zu meinem Fall?
  • Was ist zu tun, wenn mehrere Gesetze Gültigkeit haben können?
  • Arbeiten mit den Regeln zur juristischen Auslegung

Die Verhältnismäßigkeitsprüfung als Arbeitsmethode im Datenschutz

  • Was ist die Verhältnismäßigkeitsprüfung?
  • Wo findet sie im Datenschutz Anwendung?
  • Die Verhältnismäßigkeitsprüfung als Hilfsmittel bei der Arbeit

Urteile – wie geht man mit ihnen um?

  • Welche Bedeutung können einzelne Urteile für die praktische Arbeit haben?
  • Wie lese ich ein Urteil?
  • Wie kann ein Datenschutzbeauftragter mit Urteilen argumentieren?

Do it yourself – Bearbeitung von praktischen Fallbeispielen

  • In jedem Block wird es die Gelegenheit geben, die Methoden selbst anzuwenden.
  • Die Übungen erfolgen so weit wie möglich an praktischen Fällen und echten Urteilen.

Extra: Deutung und Auslegung von Begriffen in der EU-DSGVO

  • Die Begrifflichkeiten und ihre z.T. abweichende Bedeutung in der EU-DSGVO werden erläutert.
  • Der gegenüber dem BDSG veränderte gedankliche Ansatz der EU-DSGVO wird erläutert.

 Fachkundenachweis

Mit Ihrer Teilnahme an diesem Seminar tragen Sie zum Erwerb der nach § 4f II 1 BDSG, bzw. Art. 37 Abs. 5 DS-GVO erforderlichen Fachkunde als Datenschutzbeauftragter bei. Laut BDSG darf zum Beauftragten für den Datenschutz nur bestellt werden, wer die zur Erfüllung seiner Aufgabe erforderliche Fachkunde und Zuverlässigkeit besitzt.

 Kostenübernahme

Seit 01.09.2009 gilt § 4f III 7 BDSG: „Zur Erhaltung der zur Erfüllung seiner Aufgaben erforderlichen Sachkunde hat die verantwortliche Stelle dem Beauftragten für den Datenschutz die Teilnahme an Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen zu ermöglichen und deren Kosten zu übernehmen.“

 Teilnehmerkreis
  • Datenschutzbeauftragte mit erster praktischer Erfahrung im Amt und Grundkenntnissen der einschlägigen Bestimmungen
  • Betriebsräte und Personalräte
  • Personalchefs und qualifizierte Mitarbeiter der Personalabteilung
  • Datenschutzkoordinatoren und Personen, die im Datenschutzbereich mitwirken
  • Administratoren und IT-Mitarbeiter
  • Leitung und Mitarbeiter der Rechtsabteilung
  • Geschäftsführung
  • Führungskräfte mit umfassender Personalverantwortung
  • IT-Sicherheitsbeauftragte
  • Kaufmännische Leitung
  • Datenschutzmanager

Referent

Foto Brandt, Jochen
Brandt, Jochen

Jochen Brandt ist Diplom-Wirtschafts- und Arbeitsjurist (HWP), selbstständiger Trainer und ...

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