Startseite Datenschutz & IT-Security Einstieg & Ausbildung Der Datenschutzbeauftragte in der betrieblichen Praxis

Einsteigerseminar: Der Datenschutzbeauftragte in der betrieblichen Praxis – mit Ausblick auf die EU-Datenschutz-Grundverordnung

Wir bilden Sie in 2 Tagen zum Datenschutzbeauftragten aus – Fachkundeseminar zum Datenschutzbeauftragten gemäß § 4f BDSG

Einsteigerseminar Datenschutz Mann sitzt vor Computer und dreht sich Richtung Kamera

Als Datenschutzbeauftragter sind Sie täglich mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Ob es nun um die Fachgebiete Recht, Technik oder Organisation geht – Sie müssen stets auf alle Fragen die richtige Antwort parat haben. In unserem zweitätigen Einsteigerseminar bekommen Sie den dafür notwendigen Überblick.

Das Seminar wurde nach dem Motto „so viel Theorie wie nötig, so viel Praxis wie möglich“ konzipiert. So bekommen Sie ein solide gefestigtes Basiswissen, damit Sie Ihre täglichen Aufgaben souverän meistern.

Erwerben Sie in nur zwei Tagen das relevante Fachwissen für Ihren erfolgreichen Einstieg als Datenschutzbeauftragter!

Theorie ist wichtig, aber echte Beispiele aus Unternehmen machen es Ihnen leicht, Zusammenhänge zu verstehen. Ihr Referent schöpft dabei dank seiner umfassenden und langjährigen Erfahrung als Datenschutzbeauftragter aus dem Vollen. Ein weiterer Vorteil: Sie haben Gelegenheit, typische Probleme mit den anderen Teilnehmern zu besprechen und gemeinsam mit dem Referenten zu lösen.


“Referent ist fachlich sehr kompetent und kann dies auch sehr gut vermitteln. Die zur Verfügung gestellten Unterlagen stellen eine sehr gute Arbeitsgrundlage dar. ”

Sabine Engel, Wismarer Werkstätten GmbH

Die Vorteile Ihrer Weiterbildung – Der Datenschutzbeauftragte in der betrieblichen Praxis

  • Sie sind über Prioritäten und Abläufe im Bilde: Was müssen Sie als Datenschutzbeauftragter wann und wie erledigen?
  • Sie kennen die datenschutzrechtlichen Bestimmungen, die für Sie maßgeblich sind.
  • Sie wissen, was Sie im Hinblick auf Verfahrensverzeichnisse, Auskunftsbegehren Dritter, Auftragsdatenverarbeitung, E-Mail und Internet beachten müssen.
  • Sie sind darüber informiert, wie eine wirksame Einwilligung in die Verarbeitung von personenbezogenen Daten zu gestalten ist.
  • Sie wissen, wie Sie technische und organisatorische Maßnahmen am klügsten umsetzen.

Die Schwerpunkte des Seminars

  • Rechtliche Grundlagen: BDSG und DS-GVO
  • Was ändert sich, was bleibt?
  • Bestellung und Aufgaben des Datenschutzbeauftragten
  • Beschäftigtendatenschutz, Betriebsrat und Personalwesen
  • Aufsichtsbehörden
  • Technische und organisatorische Maßnahmen
  • Auftragsdatenverarbeitung
  • E-Mail, Internet, Marketing, Kundendatenschutz, TMG und UWG
  • Dokumentationspflichten: Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten bzw. Verfahrensverzeichnis
  • Grundsätzliches und gemeinsame Übung
  • Der DSB startet durch: Was muss zuerst erledigt werden?
 Detaillierte Inhalte des Seminars

Rechtliche Grundlagen

  • BDSG, LDSG, Ausblick auf die Änderungen durch die EU-Grundverordnung
  • Die Rechte der Betroffenen jetzt und nach Inkrafttreten der DS-GVO

Bestellung und Aufgaben des Datenschutzbeauftragten

  • Rechtliche Grundlagen
  • Die Unabhängigkeit des DSB

Beschäftigtendatenschutz, Betriebsrat und Personalwesen

  • Einbeziehen anderer, Personalabteilung und Datenschutz, Anfragen Betroffener

Aufsichtsbehörden

Technische und organisatorische Maßnahmen

  • Datenschutz und Datensicherheit

Auftragsdatenverarbeitung

  • Bedeutung des § 11 BDSG, Fragen nach der verantwortlichen Stelle

E-Mail, Internet, Marketing, Kundendatenschutz, TMG und UWG

  • Dienstliche/private Nutzung, Kundendaten, Werbeverbot und Einwilligung

Verfahrensübersichten: Grundsätzliches und gemeinsame Übung

  • Informationsbeschaffung, Verzeichnisse

Der DSB startet durch: Was muss zuerst erledigt werden?

  • Prioritäten, Berichtswesen, Bewältigung interner Hürden

 Fachkundenachweis

Mit Ihrer Teilnahme an diesem Seminar tragen Sie zum Erwerb der nach § 4f II 1 BDSG, bzw. Art. 37 Abs. 5 DS-GVO erforderlichen Fachkunde als Datenschutzbeauftragter bei. Laut BDSG darf zum Beauftragten für den Datenschutz nur bestellt werden, wer die zur Erfüllung seiner Aufgabe erforderliche Fachkunde und Zuverlässigkeit besitzt.

 Kostenübernahme

Seit 01.09.2009 gilt § 4f III 7 BDSG: „Zur Erhaltung der zur Erfüllung seiner Aufgaben erforderlichen Sachkunde hat die verantwortliche Stelle dem Beauftragten für den Datenschutz die Teilnahme an Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen zu ermöglichen und deren Kosten zu übernehmen.

 Teilnehmerkreis
  • Datenschutzkoordinatoren und Personen, die im Datenschutzbereich mitwirken
  • Neu bestellte oder designierte Datenschutzbeauftragte
  • Datenschutzbeauftragte, die sich über aktuelle Entwicklungen informieren wollen
  • EDV-Administratoren
  • Personalchefs
  • Qualifizierte Mitarbeiter in Personalabteilungen
  • Betriebsräte
  • Leitung und Mitarbeiter/-innen der Rechtsabteilung

Referenten

Foto Duda, Daniela
Duda, Daniela

Daniela Duda bezieht Ihr Wissen aus über 20 Jahren Berufserfahrung ...

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Foto Becker, Wolfram
Becker, Wolfram

Wolfram Becker ist zertifizierter Datenschutzbeauftragter (GDDcert.), selbstständiger Berater für Datenschutz ...

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  • Der Datenschutzbeauftragte

Der Datenschutzbeauftragte

Bestellung des Datenschutzbeauftragten

In einem Unternehmen, in dem mindestens zehn Personen mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigt sind, ist nach § 4f BDSG ein DSB zu bestellen. Unabhängig von der Anzahl der Mitarbeiter ist die Bestellung bei bestimmten Arten der Verarbeitungstätigkeit erforderlich, etwa bei der geschäftsmäßigen Übermittlung von personenbezogenen Daten, wie es bei Auskunfteien, Adressmaklern oder Markt- und Meinungsforschungsinstituten der Fall ist.

Rechte des Datenschutzbeauftragten

Der DSB ist in seiner fachlichen Tätigkeit weisungsfrei. Er ist der Leitung der verantwortlichen Stelle unmittelbar zu unterstellen und darf auch bei unpopulären Stellungnahmen oder Vorschlägen nicht benachteiligt werden.

Durch die Umgehung jeglicher Hierarchiestufen soll der DSB Fragen zum betrieblichen Datenschutz direkt bei der Leitung platzieren können. Die ausdrücklich geforderte Unabhängigkeit ist durch die Weisungsfreiheit gegeben. Das Benachteiligungsverbot sichert dem Datenschutzbeauftragte die neutrale Ausübung seiner Tätigkeit.
Dass nur der, der die zur Erfüllung seiner Aufgaben erforderliche Fachkunde und Zuverlässigkeit besitzt, zum Beauftragten für den Datenschutz bestellt werden darf, regelt § 4f Abs. 2 Satz 1 BDSG. Das heißt, der DSB muss bereits bei Aufnahme seiner Tätigkeit über genügend rechtliche, technische und organisatorische Kenntnisse verfügen. Nach dem Umfang der Datenverarbeitung und nach dem Schutzbedarf der personenbezogenen Daten, die erhoben und verwendet werden, wird das Maß der Fachkunde bestimmt. Das in der Ausbildung vermittelte Wissen bildet auf Jahre hinaus eine solide Grundlage für den Erfolg des DSB.

Können wir Sie unterstützen oder haben Sie noch Fragen?

Schreiben Sie uns und wir finden gemeinsam die Weiterbildung, die zu Ihnen passt!