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Workshop: Social-Media-, Internet- und E-Mail-Nutzung am Arbeitsplatz

Helfen Sie, durch eine betrieblich geregelte Nutzung von Internet und E-Mail Rechtsverstöße am Arbeitsplatz zu vermeiden!

Tastatur mit einer Taste auf der ein Brief abgebilet ist

Das Schreiben privater E-Mails und das Surfen im Internet am Arbeitsplatz sind inzwischen alltäglich und gelten unter Mitarbeitern als selbstverständlich. Kaum ein Unternehmen will die Nutzung heute noch verbieten. Bleibt sie jedoch ungeregelt, kann das datenschutzrechtliche oder gar strafrechtliche Folgen haben.

Aus diesem Grund ist es für den Arbeitgeber existenziell, in dieser Angelegenheit Rechtssicherheit herzustellen. Außerdem bedienen wir uns zunehmend der vielen neuen Möglichkeiten, die uns soziale Plattformen wie facebook, Xing, Twitter & Co. bieten. Das wirft wiederum datenschutzrechtliche Fragen auf, die in jedem Fall geklärt sein müssen.

In unserem Seminar lernen Sie, wie Sie die rechtlich sichere Nutzung von sozialen Plattformen, Internet und E-Mail in Ihrem Unternehmen behandeln können, welche Möglichkeiten Sie haben und wie Sie diese am besten umsetzen.

Die Referentin ist Rechtsanwältin und erlebt in ihrer beruflichen Praxis regelmäßig alle Fallstricke schlecht oder gar nicht geregelter Social-Media-, Internet- und E-Mail-Nutzung.


Die Vorteile Ihrer Weiterbildung – Social-Media-, Internet- und E-Mail-Nutzung am Arbeitsplatz

  • Sie kennen die für Ihre Arbeit relevanten rechtlichen Vorgaben für Social-Media-Einsatz, E-Mail und Internet im Unternehmen.
  • Sie wissen, ab wann Arbeitnehmer oder Arbeitgeber auf sozialen Plattformen rechtliche Grenzen überschreiten.
  • Sie können in Ihrem Unternehmen die typischen Schwachstellen bei E-Mail- und Internet-Nutzungsregeln ermitteln.
  • Sie erarbeiten Regeln, Dienstanweisungen oder Betriebsvereinbarungen zu einer kontrollierten privaten Nutzungsberechtigung und zu notwendigen Nutzungsverboten.
  • Sie werden sensibilisiert für Grenzen bei der Mitarbeiterkontrolle.

Die Schwerpunkte des Workshops

  • Rechtsüberblick
  • Betriebliche Übung
  • Betriebliche Vereinbarungen zur privaten Nutzung
  • Überwachung der E-Mail- und Internet-Nutzung
  • Haftung des Arbeitgebers bei rechtswidrigem Verhalten des Arbeitnehmers im Internet
  • Social Media bei der Einstellung, im laufenden und am Ende des Arbeitsverhältnisses
  • Konsequenzen bei Fehlverhalten
  • Wichtige Gerichtsurteile – was Sie daraus ableiten müssen
 Detaillierte Inhalte des Workshops

Rechtsüberblick

  • Der rechtliche Rahmen für Social Media und die private Nutzung von Internet und E-Mail am Arbeitsplatz

Betriebliche Übung

  • Was ist, wenn ich meinen Mitarbeitern jahrelang die private Nutzung erlaube?

Betriebliche Vereinbarungen zur privaten Nutzung

  • Allgemeines Verbot oder eine Dienstanweisung/Betriebsvereinbarung?
  • Richtige Beteiligung des Betriebsrats

Überwachung der E-Mail- und Internet-Nutzung

  • Was ist erlaubt, was ist verboten, wie sollten Stichproben festgelegt werden?

Haftung des Arbeitgebers bei rechtswidrigem Verhalten des Arbeitnehmers im Internet

  • Der Arbeitgeber erhält plötzlich eine Abmahnung und eine Schadensersatzforderung von Dritten wegen des Fehlverhaltens eines Mitarbeiters im Internet. Was tun?

Social Media bei der Einstellung, im laufenden und am Ende des Arbeitsverhältnisses

  • Darf der Arbeitgeber sich aus den sozialen Netzwerken Informationen über Bewerber holen?
  • Allgemeines Verbot oder Social Media Guidelines?
  • Richtige Beteiligung des Betriebsrats
  • Wem gehören die Daten, wenn der Mitarbeiter geht?

Konsequenzen bei Fehlverhalten

  • Stufenregelung zur Deeskalation, Anhörung, Abmahnung oder gleich Kündigung?

Wichtige Gerichtsurteile – was Sie daraus ableiten müssen

  • Aktuelle Vorgaben der Rechtsprechung

 Fachkundenachweis

Mit Ihrer Teilnahme an diesem Seminar tragen Sie zum Erwerb der nach § 4f II 1 BDSG erforderlichen Fachkunde als Datenschutzbeauftragter bei. Laut BDSG darf zum Beauftragten für den Datenschutz nur bestellt werden, wer die zur Erfüllung seiner Aufgabe erforderliche Fachkunde und Zuverlässigkeit besitzt.

 Kostenübernahme

Seit 01.09.2009 gilt § 4f III 7 BDSG: „Zur Erhaltung der zur Erfüllung seiner Aufgaben erforderlichen Sachkunde hat die verantwortliche Stelle dem Beauftragten für den Datenschutz die Teilnahme an Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen zu ermöglichen und deren Kosten zu übernehmen.“

 Teilnehmerkreis
  • Datenschutzbeauftragte
  • EDV-Leitung und Administratoren
  • IT-Sicherheitsbeauftragte
  • Geschäftsführung
  • Kaufmännische Leitung
  • Führungskräfte mit umfassender Personalverantwortung
  • Personalchefs und qualifizierte Mitarbeiter in Personalabteilungen
  • Betriebsräte
  • Leitung und Mitarbeiter/-innen der Rechtsabteilung
  • Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen
    • Marketing und Vertrieb
    • Öffentlichkeitsarbeit/PR
    • Werbung/Multimedia

Referentin

Foto Frank, Diane R.
Frank, Diane R.

Diane R. Frank ist Rechtsanwältin und Mediatorin. Ihre Schwerpunkte sind ...

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