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2 Tage INTENSIV-SEMINAR | Arbeitsfähigkeit wiederherstellen – Arbeitsplätze langfristig erhalten

Betriebliches Eingliederungsmanagement

Was muss der Arbeitgeber tun, wenn Mitarbeiter wegen Krankheit länger oder wiederholt nicht zur Arbeit kommen können? Wie können arbeitsunfähige Beschäftigte langfristig in den Beruf zurückkehren und ihren Arbeitsplatz erhalten? Dann ist der Arbeitgeber gefordert: Wenn ein Beschäftigter im Laufe eines Jahres länger als sechs Wochen ununterbrochen oder wiederholt arbeitsunfähig war, muss der Arbeitgeber ein Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) nach § 167 Abs. 2 SGB IX durchführen. Der Betriebsrat oder Schwerbehindertenvertreter ist beim Verfahrensablauf zu beteiligen und für die Überwachung der Maßnahmen zuständig.

Einzelne Bausteine mit Paragraphen stellen die unterschiedlichen Gesetze dar

Teilnahmeberechtigte Betriebsräte nach § 37 Abs. 6 BetrVG

Dieses Seminar kann erforderliche Kenntnisse im Sinne des § 37 Abs. 6 BetrVG vermitteln, soweit dieses Wissen noch nicht durch entsprechenden Seminarbesuch oder anderweitig erworben wurde. Ebenso gilt dies für die Schwerbehindertenvertretung gem. § 96 Abs. 4 SGB IX.

“Sehr gut - toller Teilnehmerkreis, gute und interessante Diskussionen. Super Seminarleiter (Ralf Holtmann), super Seminarbegleitung. ”

Franz-Xaver Starz, Carl Zeiss Jena GmbH

Ihre Vorteile

  • Hoher Lernerfolg: Durch Intensiv-Seminare erlangen Sie in zwei bis drei Tagen ein fundiertes Fachwissen.
  • Geringerer Zeiteinsatz: Die Abwesenheitszeiten vom Unternehmen halten sich in Grenzen.
  • Einsteigerpakete: Zum jeweiligen Seminar passend abgestimmte, kostenfreie Hilfsmittel, die Sie bei der Ausübung Ihres Amtes unterstützen.
  • Geringere Seminar- und Hotelkosten: Sparen Sie durch den geringeren Zeiteinsatz Kosten.
  • Top-Staffelpreise: "Gemeinsam Lernen – Gemeinsam Sparen" – Profitieren Sie von unserem Kollegenrabatt!
  • Seminarinhalte

Seminarinhalte

Die Seminarinhalte

Rechtliche Grundlagen des Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM)

  • Definition und Ziele des BEM
  • Betriebsinterne und externe beteiligte Parteien
  • Grundsätzliche Zustimmung des Arbeitnehmers
  • Verpflichtende, ordnungsgemäße Einführung eines BEM
  • Rechtspflichten des Arbeitgebers
  • Auswirkung auf den Kündigungsschutz

Beteiligungsrechte des Betriebsrats

  • Klärung
  • Unterrichtung
  • Überwachung
  • Mitbestimmung nach BetrVG
  • Eckpunkte einer Betriebsvereinbarung zum BEM

BEM Schritt für Schritt – Verfahrensablauf erfolgreich gestalten

  • Datenschutzrechtliche Gesichtspunkte beachten
  • Erstkontakt anbahnen
  • Erstgespräch korrekt durchführen
  • Arbeitsplatz- und personenbezogene Hilfen im Betrieb gezielt nutzen
  • Außerbetriebliche Unterstützung (Integrationsamt, -fachdienste) einholen
  • Bildung eines Integrationsteams

Aufbau und Durchführung des Erstgesprächs mit Betroffenen

  • Gewissenhafte Vorbereitung
  • Erprobte Techniken der Gesprächsführung anwenden
  • Konstruktives Gesprächsklima kreieren
  • Zielführende Gesprächsstruktur
  • Protokollierung und zukünftige Maßnahmenvereinbarung

Planung von Rehabilitations- und Eingliederungsmaßnahmen

  • Informationen beschaffen
  • Verfahren strukturieren
  • Betriebsinterne und außerbetriebliche Maßnahmen
  • Präventive Maßnahmen
  • Erfolgskontrolle und Dokumentation

Exkurs: Besondere Gesprächssituationen im BEM

  • Schwierige Beratungsgespräche selbst durchführen
  • Fallbesprechung
  • Kritische Situationen im BEM-Team nachhaltig lösen
  • Möglichkeiten und Grenzen verantwortungsvoller Beratung

Betriebliches Eingliederungsmanagement

Referent

Foto Holtmann, Ralf

Holtmann, Ralf

Experte für ganzheitliches Betriebliches Gesundheitsmanagement, Berater und Referent.

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