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Ausbildung zum Fremdfirmenkoordinator

So setzen Sie externe Mitarbeiter sicher ein

Fremdfirmenkoordinator weist einen externen Mitarbeiter in seine Aufgaben ein

Immer wieder kommt es zu schweren Arbeitsunfällen mit Mitarbeitern von Fremdfirmen – statistisch gesehen verunfallen sie wesentlich häufiger als eigene Mitarbeiter, die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) schätzt den Faktor auf 2,5 ein.

Die Gründe dafür sind schnell gefunden: Man beauftragt externe Firmen mit besonders gefährlichen Arbeiten, die Arbeiten erfolgen unter Zeitdruck oder dem Mitarbeiter fehlen die betriebsspezifischen Kenntnisse. Eine Einweisung in die örtlichen Gegebenheiten und Unfallgefahren liegt auf der Hand; werden mehrere Firmen gleichzeitig beschäftigt, sind diese Maßnahmen zusätzlich zu koordinieren.

Ziel des Seminars ist es, betriebliche Führungskräfte und Mitarbeiter aus Unternehmen, die mit Fremdfirmen zusammenarbeiten, in die rechtlichen Grundlagen einzuführen, die wichtigsten Begrifflichkeiten zu klären und mit präventiven Maßnahmen für ein Mehr an Sicherheit zu sorgen.


Die Vorteile Ihrer Weiterbildung – Ausbildung zum Fremdfirmenkoordinator

  • Sie lernen die Grundlagen und die Vor- und Nachteile des Einsatzes von Fremdfirmen kennen.
  • Sie werden in die Lage versetzt, ein effektives Fremdfirmen-Managementsystem aufzubauen.
  • Sie sorgen für mehr Sicherheit für Ihre externen Mitarbeiter.
  • Sie kommen Ihrer gesetzlichen Verpflichtung zur Koordination nach § 8 ArbSchG nach.

Die Schwerpunkte des Seminars

  • Rechtliche Grundlagen und deren Umsetzung in die Praxis
  • Schwerpunkte des Unfallgeschehens und effektive Schutzmaßnahmen
  • Begriffsbestimmungen
  • Verantwortung und Haftung
  • Koordinierung der Maßnahmen und Pflichten
  • Konkrete Aufgaben und Pflichten der Parteien
  • Zusammenarbeit mit Fremdfirmen
  • Motivation und Sensibilisierung der Mitarbeiter
  • Roter Faden für die Vorgehensweise
  • Konkrete Praxisbeispiele kommentiert
 Detaillierte Inhalte zum Seminar

Rechtliche Grundlagen und deren Umsetzung in die Praxis

  • Arbeitsschutzgesetz, Baustellenverordnung, BGVR (Vorschriften, Regeln und Informationen der Berufsgenossenschaft)
  • Überwachung durch Berufsgenossenschaft und Gewerbeaufsicht

Schwerpunkte des Unfallgeschehens und effektive Schutzmaßnahmen

  • Gefährdungs- und Belastungsbeurteilungen, Dokumentationspflichten nach ArbSchG
  • Ausgesuchte Probleme der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes
  • Persönliche Schutzausrüstungen
  • Abgrenzung zur Baustelle

Begriffsbestimmungen

  • Werks- und Dienstvertrag
  • Vertrag nach Arbeitnehmerüberlassung

Verantwortung und Haftung

  • Auftraggeber, Auftragnehmer
  • Fremdfirmenkoordinator
  • Eigene/Fremde Mitarbeiter

Koordinierung der Maßnahmen und Pflichten

  • Fremdfirmenkoordinator
  • Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator

Konkrete Aufgaben und Pflichten der Parteien (Auftraggeber, Vorgesetzte, Auftragnehmer, Leiharbeitnehmer)

Zusammenarbeit mit Fremdfirmen

  • Erstellen von Haus- oder Baustellenordnungen bzw. Fremdfirmenbestimmungen (mit Beispielen)
  • Unterweisung nach § 12 ArbSchG und § 4 BGV A 1
  • Einweisung von Fremdfirmen
  • Zusammenarbeit mehrerer Arbeitgeber nach § 8 ArbSchG
  • Kontrollmaßnahmen
  • Dokumentationsverpflichtungen

Motivation und Sensibilisierung der Mitarbeiter

Roter Faden für die Vorgehensweise

Konkrete Praxisbeispiele kommentiert

Diskussion und Erfahrungsaustausch


 VDSI-Punkte

Dieses Seminar wird vom VDSI – Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit als Fortbildungsveranstaltung anerkannt.

Sie erhalten mit Ihrer Teilnahme:

WEKA Akademie 3 VDSI Punkt Arbeitsschutz

 Teilnehmerkreis

Unternehmer, Betriebliche Führungskräfte, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Sicherheitsbeauftragte, Betriebs- und Personalräte und angehende Fremdfirmenkoordinatoren.


Referent

Foto Liebscher, Manfred
Liebscher, Manfred

Manfred Liebscher studierte Hochbau an der Fachhochschule in Dresden. Er ...

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