Risikomanagement in Einrichtungen des Gesundheitswesens
Schwachstellen identifizieren, Risiken beseitigen!
Immer wieder machen Einrichtungen im Gesundheitswesen von sich reden, weil sie gesetzliche und behördliche Anforderungen nicht erfüllen und so die Sicherheit von Patienten gefährden. Typisches Beispiel: Die Aufsichtsbehörden, z.B. das Gewerbeaufsichtsamt oder das Regierungspräsidium, begehen eine Einrichtung. Sie stellen
Mängel bei der Aufbereitung der Medizinprodukte fest: Reinigung, Desinfektion oder Sterilisation laufen nicht so ab, wie sie eigentlich sollten. Die Konsequenz sind häufig
Schließungen oder Teilschließungen, die erhebliche finanzielle Nachteile mit sich bringen.
Wenn Sie ein Risikomanagement in Ihrer Einrichtung aufbauen, identifizieren Sie zuerst die Haftungsrisiken und leiten dann geeignete Maßnahmen in die Wege. Im Fokus stehen dabei die
Sicherheit der Patienten und das Erfüllen gesetzlicher, behördlicher und berufsgenossenschaftlicher Anforderungen. Die Mitarbeiter, die mit dem Aufbau des Risikomanagementsystems betraut sind, brauchen ein umfassendes Hintergrundwissen zu betriebswirtschaftlichen, rechtlichen, organisatorischen und klinischen Themen.
Für
dieses sehr praxisnahe Seminar konnten wir einen erfahrenen Referenten gewinnen, der bereits seit vielen Jahren als Berater und Auditor im Gesundheitswesen tätig ist. Er vermittelt Ihnen
das erforderliche Methodenwissen, um ein Risikomanagementsystem in Ihrer Einrichtung zu etablieren.
Sie erhalten
alle wichtigen Informationen und praktische Tipps für Ihren beruflichen Alltag. Sie erfahren, wie Sie ein angemessenes Risikomanagementsystem in Ihrer Einrichtung planen, umsetzen, kontrollieren und optimieren.
Ihr Nutzen
- Sie wissen, welche Anforderungen an die Qualifikation eines Risikomanagers im Gesundheitswesen gestellt werden.
- Sie erhalten das erforderliche Methodenwissen, um ein Risikomanagementsystem in Ihrer Einrichtung zu entwickeln und zu integrieren.
- Sie können bei Zwischenfällen mithilfe Ihres Notfallkonzepts schnell reagieren und größere Schäden vermeiden.
- Sie erfahren, wie Sie auf Grundlage der gesetzlichen, behördlichen und berufsgenossenschaftlichen Anforderungen die Risiken in Ihrer Einrichtung identifizieren, analysieren und geeignete Maßnahmen ableiten.
Die Schwerpunkte
- Rechtliche Aspekte des Risikomanagements
- Grundsätze des Haftungsrechts (Haftung von Träger, Geschäftsführung und Ärzten)
- Dokumentationspflichten
- Erforderliche Versicherungen
- Verhalten gegenüber geschädigten Personen und Haftpflichtversicherungen
- Risiko- und Schadensmanagement
- Aufbau eines Risikomanagementsystems
- Integration in das Qualitätsmanagementsystem
- Vorgehen bei Zwischenfällen
- Notfallkonzept
- Instrumente des Risikomanagements
- Geeignete Instrumente
- Planung und Umsetzung
- Aufbau- und Ablauforganisation für CIRS
- Bearbeitung der Meldungen
- Einleitung von Maßnahmen
- Motivation der Mitarbeiter
- Prozessorientierte Risikoanalyse
- Schäden und Beinahe-Schäden identifizieren
- Bewerten bestehender Risiken
- Ableiten von Maßnahmen
- Umsetzungs- und Wirkungskontrolle
- Aufbau der erforderlichen Dokumentation
Ihr Referent
Krauß, Mario, Dipl.-Kfm.
Der Inhaber der Unternehmensberatung kraussmanagement ist QMB, leitender QM-Auditor, Fachkraft für Arbeitssicherheit sowie Sachkundiger für Hygiene und Medizinprodukteaufbereitung. Zusätzlich ist Mario Krauß anerkannter qu.int.as-Berater der BGW sowie BGW-Kooperationspartner der BGW für die Ausbildung von Unternehmen, welche am Unternehmer-Modell der BGW teilnehmen.
Teilnehmerkreis
Ärztliche, pflegerische und kaufmännische Geschäftsführung, leitende Mitarbeiter, insbesondere aus den Bereichen Medizin und Pflege, Medizin-Controlling sowie Qualitätsmanager von Krankenhäusern, Rehabilitations- und Pflegeeinrichtungen