Löschwasserrückhaltung

Löschwasserrückhaltung und -entsorgung aus Sicht von Brandschutz und Gewässerschutz

Die Veranstaltung dient auch als Fortbildungsseminar für Umweltbeauftragte und Betriebsbeauftragte für Gewässerschutz!

Wenn es zu einem Brand kam, stehen die Betroffenen nach der Brandeindämmung und Brandbekämpfung häufig vor Fragen wie:

  • Wurde "alles" aufgefangen?
  • Wo ist "es" hin gelaufen?
  • Wie ist mit dem angefallenen Gemisch aus Lösch- und Kühlwasser als auch mit Brandrückständen zu verfahren?

Selbst in Anlagen und Betrieben mit hohem Sicherheitsstandard können Schadensereignisse nicht völlig ausgeschlossen werden. Konzepte für die Rückhaltung und Entsorgung von kontaminiertem Löschwasser sind deshalb eine dringend erforderliche Maßnahme zur Schadensbegrenzung. Löschwasserrückhaltekonzepte - ihre Erstellung wie auch ihre Umsetzung wurden allerdings in der Vergangenheit von allen Beteiligten häufig "stiefmütterlich" behandelt.

Im Zentrum des Seminars steht die "Richtlinie zur Bemessung von Löschwasserrückhalteanlagen beim Lagern wassergefährdender Stoffe (Löschwasserrückhalterichtlinie)". Anhand von Beispielen zu Fass-, Gebinde- und Tanklagern wird verständlich erklärt:

  • wann nach der Löschwasserrückhalterichtlinie bzw. der "Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen und über Fachbetriebe (VAwS)" Löschwasserrückhaltung erforderlich ist und
  • wie dann das Löschwasserrückhaltekonzept (Anordnung, Dimensionierung sowie bauliche Ausführung von Löschwasserrückhalteanlagen) zu erstellen ist.

Das Seminar unterstützt Sie dabei, die rechtlichen Forderungen des Brandschutzes, der Lagerung wassergefährdender Stoffe und der Löschwasser-Rückhaltung integriert und ökonomisch sinnvoll umzusetzen.


Die Schwerpunkte 

  • Löschmittel und deren Bemessung, Sicherheitskategorien, Brandschutzmaßnahmen
  • Wasserrechtliche Zulassungsverfahren (WHG / HWG)
  • Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (VAwS)
  • Wasserwirtschaftliche Technische Regeln
  • Abwasseranlagen als Auffangvorrichtungen
  • Dichtheitsanforderungen, Ausführung von Dichtflächen , Löschwasser-Rückhalterichtlinie
  • Löschwasserverunreinigungen und -inhaltsstoffe, Analytik und Bewertung
  • Löschwasserentsorgung, Behandlungsmethoden und -verfahren


Teilnehmerkreis

Das Seminar dient Betriebsbeauftragten für Gewässerschutz zur Aufrechterhaltung ihrer Fachkunde.

Es richtet sich gleichermaßen an:

  • Industrie und Gewerbe
  • Brandschutzverantwortliche und –beauftragte,
  • Umweltbeauftragte (Fortbildungspflicht gemäß § 15 Umweltauditgesetz)
  • Störfallbeauftragte, Anlagenbetreiber
  • Behördenvertreter (Bauaufsicht, Wasserbehörden, Brandschutzbehörde)
  • Bau- und Fachplaner, Ingenieure, Architekten
  • Zuständige im Facility-Management
  • Führungskräfte der Berufs-, Freiwilligen und Werkfeuerwehren
  • Sachverständige nach VAwS


Ihre Referenten

  • Dipl.-Ing. Andreas Koppe, Leiter des Sachgebiets "Vorbeugender Brand- und Gefahrenschutz", Amt für Brandschutz und Rettungswesen des Main-Taunus-Kreis, Hofheim
  • Dipl.-Ing. Gerd Hofmann, Leiter des Dezernates "Anlagenbezogener Gewässerschutz" beim RP Darmstadt, Abt. Umwelt Frankfurt
  • Dipl.-Ing. Christoph Kühmichel, Dezernat "Abwasser, Anlagenbezogener Gewässerschutz" beim RP Darmstadt, Abt. Umwelt Wiesbaden 

 

 

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Termine & Orte

14.09.2010
Offenbach
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Web-Code:
7311

Dauer: 1-tägig
09:30-17:30 Uhr

Teilnahmegebühr:
395,- EUR
zzgl. 19% MwSt.



In der Teilnahmegebühr enthalten:
Pausengetränke



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In Kooperation mit:

Umweltinstitut Offenbach (UIO)

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