Globale Maschinenschutzanforderungen

Wird die CE-Kennzeichnung weltweit akzeptiert oder gibt es lokale Unterschiede?


Wissen und Praxistipps
aus erster Hand

Mit Michael Loerzer und Prof. Dr. Thomas Klindt stehen Ihnen zwei ausgewiesene Experten auf dem Gebiet globaler Maschinen-
schutzanforderungen für Ihre Fragen zur Verfügung.

Der Maschinenbau ist ein sehr exportorientierter Industriezweig. Zwangsläufig stellt sich hier die Frage, ob es in anderen Handelsregionen Rechtsvorschriften gibt, die - wie die europäische Maschinenrichtlinie 2006/42/EG - beim Inver-
kehrbringen von Maschinen die Einhaltung bestimmter Sicherheitsvorgaben fordern.

Schon in der Vertragsanbahnung müssen diese Anforderungen und vor allem
die Unterschiede zur EG-Maschinenrichtlinie ermittelt werden. Daneben ist zu
klären, ob bestimmte Genehmigungen, Zulassungen und/oder Zertifizierungen notwendig sind, die Einfluss auf Time-to-Market-Ziele und auf die Kosten nehmen.

Besonderheiten bei der globalen Vermarktung von Maschinen


Was schließlich die Sicherheitstechnik angeht, muss geprüft werden, ob es im Zielland Besonderheiten (z.B. durch nationale Normen) gibt, die sich unmittelbar auf die Maschinenkonstruktion und damit ebenfalls auf die Kosten auswirken.

Die Referenten zeigen in diesem Kompakt-Workshop die kritischen Größen bei der globalen Vermarktung von Maschinen auf. Am Beispiel bedeutender Exportländer arbeiten sie mit Ihnen die Fallstricke heraus, die eine erfolgreiche Markteinführung behindern, wenn nicht gar scheitern lassen.


Ihr Nutzen

  • Sie kennen die Besonderheiten der Schlüsselmärkte und wissen, worauf Sie im Vorfeld einer Maschineneinführung in globale Märkte achten müssen.
  • Sie erhalten klare Handlungsempfehlungen zur Risikominimierung.
  • Sie profitieren von den umfangreichen Erfahrungen eines Konformitätsexperten und eines Fachjuristen.
  • Sie gewinnen einen Wissensvorsprung gegenüber dem Wettbewerb.


Die Schwerpunkte

Einführung

  • In welchen territorialen Geltungsbereichen findet die Maschinenrichtlinie Anwendung?
  • Kann die Maschinenrichtlinie auch außerhalb Europas Anwendungsakzeptanz finden (z.B. per Vertrag)?
  • Wie können Behörden die Maschinensicherheit überwachen? Welche kaufmännischen Folgen kann eine Überwachung haben?
  • Wie funktioniert das Zusammenspiel „öffentliches Recht - Vertragsrecht"? 
  • Wie hängen Maschinenrichtlinie und Produkthaftung zusammen?
  • Welche Rolle spielt der Arbeitsschutz?
  • Begriffsklärung: Compliance - Konformität - Zertifizierung - Zulassung
  • Unterschiede zwischen technischen Normen und Rechtsnormen
  • Teilnehmerfragen, Diskussion, Erfahrungsaustausch

Workshop

Am Beispiel der Länder Brasilien, Russland, Japan, China, USA, Kanada werden die Schritte zur Maschinenkonformität durchgespielt. Die Fragestellungen:

  • Was ist bei der Vertragsgestaltung zu beachten?
  • Müssen ISO- und IEC-Normen in nationale Normen überführt werden?
  • Wie ist die Akzeptanz der Normen ISO 12100, ISO 13849-1 und IEC 62061?
  • Welche nationalen Besonderheiten kann es geben?
  • Wie und wo können Informationen bezogen werden?
  • Welche Länder sind besonders kritisch? - Fallbeispiel „Schaltschrank USA"
  • Beispiele für Checklisten und „Compliance Information Sheets"
  • Warnhinweise, Sprache der Betriebsanleitung
  • Fordern auch andere Länder eine Risikobeurteilung?
  • Wie sollte ein „Compliance-Prozess" aufgebaut sein? Welche Abteilungen sollten eingebunden werden?

Die Workshop-Ergebnisse werden in Mindmaps dokumentiert.
 

Ihre Referenten

Loerzer, Michael, Dipl.-Ing.

Der Geschäftsführer der Globalnorm GmbH in Berlin ist Experte für weltweite Konformitätsanforderungen an Maschinen, Anlagen und Industrieprodukte. Er ist Vorsitzender der Themengruppe Produktkonformität im Ausschuss Normenpraxis des DIN, Mitglied der technischen Kommission "Regulatory Affairs" im Unternehmensverband Spectaris und der IEEE Product Safety Engineering Society.
Klindt, Thomas, Prof. Dr.

ist Honorarprofessor für Produkt- und Technikrecht an der Universität Kassel, Rechtsanwalt und Partner der internationalen Kanzlei Noerr LLP in München. Dort leitet er ein Anwaltsteam, spezialisiert auf Produkthaftungsrecht, behördliche Produktsicherheitsüberwachung und Produktrückrufe.
 


Teilnehmerkreis

Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Regulatory Compliance, CE-Kennzeichnung, Projektmanagement, Zulassung/Zertifizierung, Konstruktion, technische Dokumentation, internationaler Vertrieb und Qualitätsmanagement.

 

 

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Termine & Orte

25.09.2012
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Web-Code:
6225

Dauer: 1-tägig
09:00-17:00

Teilnahmegebühr:
790,00 EUR
zzgl. 19% MwSt.



Ihr Leistungspaket:

  • 1x Mittagessen inkl. Getränk
  • Workshopunterlagen
  • Zertifikat



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Teilnehmerbegrenzung

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