GefahrgutLive 2012  

1. Praxistag Gefahrguttransport

GefahrgutLive Jeder, der an der Versendung von Gefahrgütern beteiligt ist, steht irgendwann vor denselben Fragen: Mache ich alles richtig? Wie sieht die korrekte Klassifizierung aus? Welche Verpackung muss ich nehmen? Sind die Papiere in Ordnung? Läuft bei der Verladung alles rund? Und ist die Ladung gesichert? Aufgaben, die von unterschiedlichen Beteiligten erledigt werden, die aber am Ende ein stimmiges Gesamtbild ergeben müssen.

Hier hilft die Theorie ein wenig, aber im Wesentlichen ist die Praxis gefragt – und genau an dieser Stelle macht unser erfahrenes Referententeam Sie fit. An einzelnen Stationen im Innen- und Außenbereich erfahren Sie, worauf es beim Umgang mit Gefahrgut ankommt – und Sie sind herzlichst eingeladen, selbst mit „anzupacken“. Nehmen Sie diese einzigartige Möglichkeit im Herzen des Hamburger Freihafens wahr und verbringen Sie einen spannenden Tag mit unseren Experten. Egal ob die Erstellung von Versandpapieren ansteht, Sie einen Karton packen oder einen Container laschen müssen – an diesem Tag bleiben keine Fragen unbeantwortet.


Die Schwerpunkte

  • Ladungssicherung
  • Container laden und laschen
  • Gefahrgut richtig klassifizieren und verpacken
  • Erstellung der Beförderungspapiere
  • Special: Besichtigung des Museumsschiffs Cap San Diego


Ihr Tagungsleiter

Boenisch, Joachim, Dipl.- Ing.

Nach dem Studium des Technischen Umweltschutzes (Bioing.) in Hamburg war Joachim Boenisch mit der Entwicklung eines Algentoximeters in Hildesheim befasst. Danach war er als Datenbankkoordinator bei der Deutschen Mailbox beschäftigt und gründete 1993 die eska Ingenieurgesellschaft mbH in Hamburg. Seit 1993 hat er sich auf das Gefahrstoff- und Gefahrgutmanagement spezialisiert. Er ist als Fachautor für verschiedene Verlage und als Herausgeber des PC-Informationssystems „Gefahrgut kompakt“ bei WEKA MEDIA tätig


Teilnehmerkreis

Der Praxistag richtet sich an alle, die beim Gefahrgutversand selbst Hand anlegen – daher bitte Arbeitshandschuhe mitbringen. Natürlich sind auch alle angesprochen, die es schon immer interessiert hat, wie z.B. die Ladungssicherung funktioniert. Wann ist die Vorspannkraft wirklich erreicht? Sind tatsächlich so viele Gurte nötig? Selbstverständlich ist der Praxistag auch für alle Führungskräfte geeignet, die schon immer einmal wissen wollten, warum die Verladung so viel Zeit in Anspruch nimmt.

Agenda

7. Mai 2012


GefahrgutLive

16.00 Treffpunkt Überseebrücke

Begrüßung Team der WEKA-Akademie, Dipl.-Ing. Joachim Boenisch und Referententeam eska Ingenieurgesellschaft mbH

16.15  Besichtigung und Führung auf der Cap San Diego

Die Cap San Diego ist das größte fahrtüchtige zivile Museumsschiff der Welt. Ihre elegante Silhouette gehört zum Hamburger Hafenpanorama wie die Speicherstadt und der Michel. Seit 1988 ist Hamburgs einmaliges maritimes Denkmal ein Museumsschiff und kann von Brücke bis Luke und von Herz bis Kopf besichtigt werden. Und genau eine solche Besichtigung steht auf dem Programm – auf Wunsch auch in Plattdeutsch. GefahrgutLiveDie Führungen werden von ehemaligen Seeleuten oder Freunden der Cap San Diego, die sich sehr intensiv mit der Geschichte und der Technik dieses Schiffs befasst haben, durchgeführt.

18.00 Fußweg zur Gröninger Privatbrauerei mit anschließendem gemütlichen Beisammensein und Praxisgesprächen beim rustikalen Büffet und Bier im Braukeller (Open End – individuelle Rückkehr zum Hotel). Sie sind selbstverständlich herzlich eingeladen!


8. Mai 2012


Die Veranstaltung findet am 2. Tag in den Räumlichkeiten der ma-co maritimes competenzcentrum GmbH statt.

08.30 Begrüßungskaffee

09.00 Begrüßung und Vorstellung des Programms sowie der einzelnen Stationen
Team WEKA-Akademie, Referententeam ma-co und eska Ingenieurgesellschaft mbH

09.15 Impulsvorträge/Stationen/Vorführungen im Außenbereich
Je nach Teilnehmerzahl werden Kleingruppen gebildet, um optimalen Lerneffekt und Erfahrungsaustausch zu erzielen. Die Vorträge, Stationen und Vorführungen sind jeweils für den Vor- und Nachmittag geplant – alle Teilnehmer können somit an allen Programmpunkten teilnehmen und der Programmablauf kann individuell den Bedürfnissen der Teilnehmer angepasst werden.

Impulsvorträge (Dauer jeweils max. 15 Minuten)

  • Ladungssicherung: Ist der Spagat zwischen der VDI-Richtlinie, der EN-Norm und der Praxis möglich?
  • CTU-Packrichtlinie: Wer unterschreibt, der bleibt – oder doch nicht?
  • Beförderungspapiere: Für jeden Verkehrsträger ein eigenes Papier?
  • Gefahrgutcontainer im Seeverkehr: Wie kontrolliert die Wasserschutzpolizei?
  • Limited Quantities: Kleine Mengen, wenig Aufwand?
  • Zugelassener Wirtschaftsbeteiligter (AEO), Bekannter Versender, Security (ADR 1.10): Sicherung von Gefahrgut – hängt das alles zusammen?

Stationen: Jeder Teilnehmer erhält einen (gefahrgutzugelassenen) Karton und kann diesen an den einzelnen Stationen, nach richtiger Lösung der Aufgaben bzw. Beantwortung der Fachfragen, mit „Beute“ befüllen. Folgende Stationen sind vorgesehen:

  • Ladungssicherung im Container – wie geht das?
  • Können besondere Ladungssicherungsmittel helfen?
  • Wie findet man sich im ADR zurecht?
  • Wie erstelle ich ein Beförderungspapier?
  • Welches Label muss auf den Karton?
  • Welche Verpackung für welches Gefahrgut?
  • Wie packe ich eine Luftfrachtsendung?

Vorführungen im Außenbereich

  • Ladungssicherung auf dem ma-co-Lkw
  • Ladungssicherung im Container
  • Praktischer Umgang mit dem Feuerlöscher
  • Optional: Tankcontainer

12.00 Mittagessen

13.00 Impulsvorträge/Stationen/Vorführungen im Außenbereich

15.45 Abschlussdiskussion/Quiz

16.00 Ende der Veranstaltung

Das besondere Highlight:

Mit Besichtigung des Museumsschiffs Cap San Diego und gemeinsame Abendveranstaltung in einem typischen Hamburger Lokal.

Wir danken unseren Partnern:

 














Programm-Download

Das Programm des Praxistags
GefahrgutLive 2012 mit allen Informationen finden Sie hier als Download!