Elektrische Sicherheit von Geräten und Betriebsmitteln – Modul 2: Anwendung von Normen und Sicherheitsprüfungen

Sichern Sie sich das Know-how, um Normen richtig anzuwenden und Sicherheitsprüfungen durchzuführen!

Buchen Sie dieses Seminar zusammen mit Modul 1 am vorherigen Tag für
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Die gesetzlichen und normativen Anforderungen zur Sicherheit elektrischer Produkte, Geräte und Betriebsmittel sind umfangreich.

Erfüllen können Sie sie nur mit der seit 2007 geltenden neuen Fassung der Niederspannungsrichtlinie 2006/95/EG und den zugehörigen Sicherheitsnormen. Doch wie werden die Richtlinie und die Normen in der Praxis angewendet? Diese zweiteilige Veranstaltung vermittelt Ihnen anschaulich und praxisnah das dafür notwendige Wissen.

Im zweiten Modul dieses Seminars mit praktischen Sicherheitsprüfungen lernen Sie die grundsätzlichen Inhalte von Sicherheitsnormen kennen. Darüber hinaus werden konkrete Konstruktionsvorgaben und elementare Sicherheitsprüfungen beschrieben. Und Sie erfahren, wie Sie idealerweise typische Sicherheitsprüfungen angehen. Dabei bekommen Sie das Know-how und die Sicherheit, um im Labor einen Prüfaufbau selbst zu erstellen.

Ihr Nutzen

  • Sie lernen die Anforderungen aus der neuen Niederspannungsrichtlinie 2006/95/EG kennen.
  • Sie sind in der Lage, eine Konformitätsbewertung nach Niederspannungsrichtlinie anhand der wichtigsten Normen vorzunehmen.
  • Sie sind auf Kontrollen durch die Marktaufsichtsbehörden vorbereitet.
  • Sie optimieren Ihre Dokumentation einschließlich der Konformitätserklärung.
  • Sie kennen die Antworten auf typische Fragen: Wer unterschreibt? Wie sehr darf ich von einer Normforderung abweichen?
  • Sie erhalten einen Überblick über die Vorgehensweise bei der Planung, Entwicklung und Fertigung von elektrisch sicheren Geräten.
  • Sie können die Einhaltung der elektrischen Sicherheitsanforderungen an bestehenden Produkten grundsätzlich bewerten.
  • Sie sammeln Erfahrung durch die Übung an Musterobjekten (Spannungsfestigkeitsmessungen, Schutzleiterprüfung, Ableitstrommessung).

Die Schwerpunkte

  • Risikobeurteilung
  • Kurzer Abriss über gesetzliche Vorgaben: Richtlinien und Gesetze
  • Überblick über einige ausgewählte Sicherheitsnormen
  • Schutzklassenprinzipien und daraus resultierende Isolationsanforderungen
  • Überblick über konstruktive Maßnahmen
    Ausführungsbeispiele, Vermeidung typischer Fehler
  • Ausgewählte Sicherheitsprüfungen
    Überblick, Durchführung an Mustergeräten
  • Abschlussdiskussion
    Teilnehmer stellen konkrete sicherheitstechnische Fragen zu ihren Produkten

Ihr Referent

Dipl.-Ing. Univ. Harald Selig, Nürnberg
Der Referent ist seit 1998 freiberuflich tätig. Neben Beratungen und Schulungen führt er überwiegend Prüfungen an elektrischen Geräten und Betriebsmitteln für den Haushalts- und Industriebereich durch und ist daher mit sicherheitstechnischen Problemen elektrischer Geräte und konstruktiven Lösungswegen bestens vertraut.

Teilnehmerkreis

Fach- und Führungskräfte in Konstruktion, Entwicklung und Qualitätsmanagement, Projektingenieure, Steuerungsbauer, Sicherheitsfachkräfte sowie Berufsgenossenschaften, Marktaufsichtsbehörden und technische Überwachungsinstitutionen



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30.09.2010
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Web-Code:
6206

Dauer: 1-tägig
09:00–17:00 Uhr

Teilnahmegebühr:
490,- EUR
zzgl. 19% MwSt.



In der Teilnahmegebühr enthalten:
1 x Mittagessen inkl. Getränk



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Hinweis

Bringen Sie ein Gerät oder eine Komponente, die Sie selbst entwickeln oder von einem Zulieferer beziehen, mit zum Seminar!

Der Referent führt dann an Ihrem Produkt ausgewählte Sicherheitsprüfungen durch. Es sollte ein Bauteil/Produkt sein, bei dem eine Beschädigung in Kauf genommen werden kann.

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