Das neue Produktsicherheitsgesetz (ProdSG)  

Produktverantwortung nach ProdSG in der Praxis

Produktsicherheitsgesetz, GPSG, Prodsg, Produktverantwortung Seit Dezember 2011 ersetzt das neue Produktsicherheitsgesetz (ProdSG) das bisherige Geräte- und Produktsicherheitsgesetz (GPSG) vollständig. Als Hersteller tragen Sie diese Produktverantwortung und sollten alle wichtigen rechtlichen Anforderungen und Pflichten kennen. In unserem Produktsicherheits Seminar erläutert Ihnen unser Produktrecht-Experte Jurist Dirk Becker die gesetzlichen Anforderungen und deren Auswirkungen anhand von vielen Umsetzungs-
beispielen. So können Sie Ihrer Produktverantwortung in vollem Umfang gerecht werden und Produktrisiken sowie Haftungsfälle vermeiden. Neben einer Erweiterung der Pflichten wurden viele Begrifflichkeiten teils neu und teils klarer definiert. Das Gesetz sieht eine stärkere Zusammenarbeit der Behörden vor und ordnet eine Festlegung bzw. Erhöhung der Stichproben im Markt an.

ProdSG - Verschärfte Kontrollen und Sanktionen



Als Hersteller oder Importeur müssen Sie zur Vermeidung von erheblichen Nachteilen die neuen Regelungen kennen um adäquat handeln zu können. Dieses Seminar gibt Ihnen konkrete Antworten aus praktischer Sicht für den täglichen Umgang mit der Materie.

Jurist Dirk Becker zeigt Ihnen welche Änderungen konkret eingetreten sind. Zudem stellt er anschaulich das Neue und das alte Recht gegenüber. Weiterhin erfahren Sie, an wen sich das Produktsicherheitsgesetz richtet und welche Fälle es erfasst. Sie bekommen detailliert Antworten auf Fragen, wie „Wer hat die Pflichten aus dem Gesetz zu erfüllen?", „Welche Produkte sind betroffen und fallen unter das neue Gesetz?" „Welche Sanktionen und Strafen können verhängt werden?" oder „Was gilt neu für die Erteilung des GS-Zeichens?".

Vor allem aber beleuchtet der erfahrene Referent die konkrete Umsetzung der Anforderungen in der Praxisund gibt Ihnen wertvolle Empfehlungen und Handlungsanleitungen.


Ihr Nutzen

  • Sie erfahren wie Sie weiterhin rechtskonform handeln.
  • Sie kennen die wesentlichen Vorschriften des neuen Produktsicherheitsgesetzes und können die Änderungen einordnen.
  • Sie erfahren welche Maßnahmen Sie wie systematisch umsetzen, um sich effektiv vor Haftungsrisiken sowie Straf- und Bußgeldern zu schützen.

Die Schwerpunkte

  • Gesetzliche Grundlagen
    - ProdSG im Vergleich zum alten GPSG: Die wichtigen Neuregelungen im Überblick
    - Konkrete Darstellung der Änderungen
    - Darstellung des europäischen Rechtsrahmens (New Legislative Framework) für die Vermarktung von Produkten
  • Verantwortlichkeiten und Prozesse nach ProdSG
    - Wirtschaftsakteure als Adressaten
    - Nur sichere Produkte dürfen auf den Markt
  • Die (neuen) Pflichten der Hersteller/Importeure/Händler nach ProdSG
    - Wer ist Hersteller?
    - Abgrenzung zum Einführer und Händler.
    - Unterschiede bei den Pflichten der handelnden Hersteller oder Importeure 
  • Produkte im Sinne des ProdSG
    - Produkte und Verbraucherprodukte
    - Worunter fallen die „alten" technischen Arbeitsmittel heute ?
    - Gebrauchte und aufgearbeitete Produkten sowie wesentliche Veränderungen.
    - Werden Verbraucher besonders geschützt?
    - Ausnahmen und Besonderheiten
  • Überwachung durch die Behörden
    - Neue bzw. geänderte Befugnisse der Behörden
    - Verschärfte Kontrollen
    - Wie ist die Zusammenarbeit ausgestaltet?
    - Rolle der Zollbehörden
    - Neue Prüfpflichten der Zollbehörden bei Importen
  • Haftung, Sanktionen und Strafen
    - Handelnde Hersteller/Importeure als Haftende
    - Strafrechtliche Haftung vor dem Hintergrund des neuen ProdSG
    - Bußgeldgeldpflichtige Tatbestände
  • Das GS-Zeichen
    - Was gilt neu für die Erteilung des GS-Zeichens?
    - Verschärfte Pflichten für die Wirtschaftsakteure
    - Sanktionen der GS-Stelle
  • Aufgaben der Konformitätsbewertungsstellen
    - Zulassung durch Befugnis erteilende Behörde
    - Zulassungsverfahren.
    - Was bedeutet Notifizierung?
  • Die Umsetzung des ProdSG in die Praxis
    - Prüfung der eigenen Produkte bezüglich der Relevanz
    - Schnittstellen zum Haftungsrecht- Strafrecht/Zivilrecht
    - Schnittstellenbetrachtung zur Qualitätssicherung.
    - Schutzmaßnahmen durch Qualitätsmanagementsysteme

 

Ihr Referent

Becker, Dirk, Assessor jur.

Dirk Becker ist Assessor jur. (Volljurist) und Mediator, Fachkraft für Arbeitssicherheit, Umweltbetriebsprüfer, Qualitätsmanager und –beauftragter und Auditor DIN EN ISO 9001 sowie DIN EN ISO 14001.


Teilnehmerkreis

Fach- und Führungskräfte in Entwicklung, Konstruktion und Produktion, Technische Dokumentation und Qualitätsmanagement, Projektingenieure, CE-Beauftragte und Sicherheitsfachkräfte; Maschinen- und Anlagenbauer, Steuerungsbauer, Mitarbeiter von Unternehmen, die Maschinen und Betriebsmittel im Eigenbau herstellen; Vertreter der Berufsgenossenschaften, Marktaufsichtsbehörden und technischen Überwachungsinstitutionen sowie Geschäftsführer und Justiziare/Rechtsberater.

 

 

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