3. Kongress für Krisen- und Notfallmanagement 2010

Erfahrungen - Lösungen - Umsetzung

  Bei Großschadensereignissen sind die Auswirkungen mangelhafter oder
  fehlerhafter Krisenstrategien besonders gravierend. Nur wenige
  betroffene Unternehmen kommen mit „einem blauen Auge“ davon. Eher
  sind hier Insolvenzen an der Tagesordnung. Rüsten Sie sich für den
  Ernstfall und lernen Sie aus den Fehlern anderer. Beispielsweise,
  indem Sie sich rechtzeitig über denkbare Szenarien informieren, diese eingehend analysieren und daraus wichtige Schlüsse für Ihr Unternehmen ziehen: mit einem effektiven Krisen- und Notfallmanagement. Damit stellen Sie sicher, dass aus einem Notfall kein Desaster wird.

Die Fachtagung „Krisen- und Notfallmanagement 2010" wird Ihnen dafür wertvolle Informationen und wichtige Impulse liefern. Der Kongress hat sich gleich mit seiner Premiere als Pflichtveranstaltung für verantwortliche Fach- und Führungskräfte etabliert. Experten von namhaften Dienstleistern, Institutionen und Behörden berichten von ihren Erfahrungen, zeigen interessante Lösungsansätze und diskutieren mit Ihnen die konkrete Umsetzung in Ihrem Betrieb. Nutzen Sie diese Gelegenheit! 

Möchten Sie wissen, welche Themen der letzte Kongress in 2009 behandelt hat? Einen Rückblick finden Sie direkt hier.


Die Schwerpunkte

  • Industrieunglücke näher betrachtet
  • Bewältigung von Großschadensereignissen
  • Experimentalvortrag Elektrostatik
  • Evakuierungs- und Kristenstabsübungen in der Praxis
  • Zusammenarbeit mit Behörden optimieren


Ihr Tagungsleiter


  Dipl.-Ing. Jens-Christian Voss
  Friedberg

  Der Inhaber des Ingenieurbüros Voss bietet Ihnen die gesammelten Erfahrungen eines
  unabhängigen Experten für Arbeitssicherheit aus fast 100 Notfallübungen. Das Ingenieurbüro
  Voss ist ein neutraler, unabhängiger und diskreter Partner für Schulung/Training, Consulting
  sowie Betreuung/Engineering in den Bereichen Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Brand-
  und Explosionsschutz, Strahlen- und Umweltschutz. 


Teilnehmerkreis

Firmeninhaber/Geschäftsführer, betriebliche Führungskräfte, Krisen- und Notfallmanager, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Sicherheits-/Brandschutzbeauftragte, Betriebs- und Personalräte, Stockwerksbeauftragte, Evakuierungshelfer und allgemein Interessierte


AGENDA


1. Veranstaltungstag: Dienstag, 22. Juni 2010

09.00 Begrüßung, Erläuterungen zum Kongress

Moderation und fachliche Leitung: Dipl.-Ing. Jens-Christian Voss, Ingenieurbüro Voss, Friedberg



09.15 Szenario „Großschadensereignis" - wenn der Betrieb stillsteht

  • Unterschiedliche Auslöser, gleiche Muster
  • Kommentierte Großschadensereignisse
  • Wie sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) auf Krisenereignisse vorbereitet?
Referent: Dipl.-Ing. Claus Pachurka, Maschinenbau- und Metall-Berufsgenossenschaft, Düsseldorf



10.15 Industrieunglücke kommentiert

  • Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache
  • Industrieunglücke aus der Vergangenheit näher beleuchtet
  • Ursachen und Konsequenzen
Referent: Dipl.-Ing. Jens-Christian Voss, Ingenieurbüro Voss, Friedberg



11.00
Kaffeepause


11.30 Schadensminimierung durch optimierte Zusammenarbeit zwischen Betrieb und Behörde

  • Die Feuerwehr - kundenorientierter Dienstleister in der Krisensituation?
  • Der Betrieb - nur dankbarer Kunde in der Krisensituation?
  • Krisenplanung mit Definition und Besetzung der Schnittstelle zwischen Kunde (Betrieb) und Dienstleister (Feuerwehr)
Referent: Dr. Markus Pulm, Berufsfeuerwehr Stadt Karlsruhe



12.30
Mittagspause


13.30 Experimentalvortrag: Zündgefahren durch elektrostatische Aufladung

  • Wo treten elektrostatische Aufladungen in der betrieblichen Praxis auf?
  • Welche Entladungsarten können auftreten?
  • Wie zündwirksam sind elektrostatische Entladungen für explosionsfähige Brennstoff-Luft-Gemische?
  • Welche Schutzmaßnahmen sind zu treffen?
Referent: Dr. Carsten Blum, DEKRA Exam GmbH, Bochum



14.30 Praxisbericht: Räumungsübungen in Einrichtungen für geistig und körperlich Behinderte

  • Planung einer Räumungsübung, Probleme bei der Planung
  • Durchführung und die auftretenden Schwierigkeiten
  • Erkenntnisse und Nutzen einer Räumungsübung
Referent: Manfried Nadolny, Landeshauptstadt Düsseldorf, Amt 37 Feuerwehr, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz



15.30
Kaffeepause


16.00 Bewältigung von Großschadensereignissen am Beispiel des ICE-Unglücks in Eschede

  • Ausgangslage am 3. Juni 1998
  • Abwicklung des Einsatzes
  • Erfahrungen und Lehren zur Bewältigung zukünftiger Ereignisse
  • Seelsorge und psychologische Betreuung
Referent: Gerd Bakeberg, Kreisfeuerwehrverband Celle e.V., Eschede



17.00 Zusammenfassung, Abschlussdiskussion


19.00 Come together
- gemeinsames Abendessen im Hotel
Nutzen Sie die Gelegenheit, in einem angenehmen Ambiente Fachgespräche zu führen und den Tag ausklingen zu lassen.



2. Veranstaltungstag: Mittwoch, 23. Juni 2010

Rollierende Praxisrunden, d.h. die Teilnehmer können im Laufe des Tages an allen Runden teilnehmen (Dauer jeweils 120 Minuten). Die Themen finden Sie im Anschluss der Agenda. 


08.30 Beginn der 1. Runde der rollierenden Praxisrunden


10.30
Kaffeepause


11.00 Beginn der 2. Runde der rollierenden Praxisrunden


13.00
Mittagspause


14.00 Beginn der 3. Runde der rollierenden Praxisrunden


15.00
Kaffeepause


16.30 Ende der Veranstaltung

 

Praxisrunden


Thema 1 Notfallmanagement - speziell für KMU maßgeschneidert

Egal ob kleines, mittelständisches oder großes Unternehmen - ein funktionierendes Notfallmanagement braucht jeder Betrieb. Und es gehört gar nicht so viel dazu, für den Fall der Fälle gewappnet zu sein. Mit dem Besuch dieser Praxisrunde nehmen Sie einen Aktionsplan auch für Ihr Unternehmen mit nach Hause. Das sind die Schwerpunkte:

  • ABC des Notfallmanagements
  • Roter Faden zur Vorgehensweise
  • Praxisbeispiele - so machen es andere deutsche Unternehmen
  • Arbeitskreis Notfallmanagement
Leitung: Dipl.-Ing. Jens-Christian Voss, Ingenieurbüro Voss, Friedberg



Thema 2 Technisches Risikomanagement

Spricht man von Risikomanagement, so denkt man in erster Linie an die finanziellen Bereiche eines Unternehmens. Der "technische Bereich", die Basis der Produktion, wird oft in völlig unzureichendem Maß betrachtet. Im Mittelpunkt dieses Workshops stehen

  • die systematische Risikoanalyse von betrieblichen Bottlenecks,
  • das Erkennen von Schlüsselfunktionen,
  • die Entwickung eines risikoadäquaten Business Continuity Plan (BCP)
  • sowie die praktische Umsetzung im Betrieb, die an zahlreichen Beispielen gemeinsam erarbeitet wird.
Leitung: Prof. Dr.-Ing. Volker Hagebölling, Evonik Risk Engineering GmbH, Essen



Thema 3 Organisation und Durchführung von Krisenstabsübungen

Die praktische Erprobung des Krisenmanagements ist wichtig, um seine Funktion zu gewährleisten. In diesem Workshop werden die Grundlagen für die Planung von Krisenstabsübungen mit den Schwerpunkten

  • Szenario (nach welchen Kriterien erfolgt die Auswahl?),
  • Vorbereitung (welche Informationen und Dokumente sind erforderlich?) und
  • Durchführung (wie geht man in der Praxis am besten vor?)

in Arbeitsgruppen gemeinsam erarbeitet.

Leitung: Dipl.-Ing. Andreas Kalker, DuPont Performance Coatings GmbH, Wuppertal

 

 

 


 



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